Restaurant-Guide: Die Glutamat-Falle im China-Restaurant

Achtung: Beim Essen in Restaurants lauern Fettfallen
Achtung: Frühlingsrollen sind kleine Fettbomben!

Chinesisches Essen ist gesund und lecker, doch für Allergiker kann bei falscher Menü-Wahl der Notstand ausbrechen

IM CHINA-RESTAURANT
Eine abwechslungsreiche und gesunde Küche. Viele Gerichte werden im Wok zubereitet, in dem Gemüse knackig bleibt und nicht die Vitamine und Mineralien verliert.

Zugreifen:

Dim Sum: Säuerliche, süßsaure oder süße Happen mit Fisch, Meeresfrüchten, Fleisch, Gemüse, pikant mit Curry, Sesam und Soja gewürzt. Fantasievoll zubereitet und verpackt in Nudelteigtaschen, Reismehlrollen oder Hefeklößchen. Wird sanft im Bambusdämpfkorb über Wasserdampf gegart.

Bewertung:
+: fettarme Zubereitung
+: große Vielfalt
+: viel pflanzliches Eiweiß

Tofu gebraten mit Gemüse: Eigentlich ist Tofu (Sojaquark) geschmacklos. Er wird deshalb erst mariniert, dann gebraten. Sein Eiweiß ist unproblematisch für Milcheiweiß-Allergiker. Dazu gibt’s frisches Gemüse, kurz im Wok angebraten.

Bewertung:
+: viel pflanzliches Eiweiß
+: vitaminreich
+: fettarm

Rind mit Ingwer und Porree: Wird im Wok mit wenig Fett (meist Erdnussöl) angebraten. Ingwer fördert die Verdauung und das Immunsystem.

Bewertung:
+: gesunde Gewürze
+: viele Mineralien

Vorsicht: Es wird nicht nur schonend gedämpft, sondern auch fritiert (mit viel Fett!), etwa bei Süß-sauer-Gerichten. Peking-Ente liefert z. B. 800 Kalorien pro Portion, und Bratreis ist fetter als gegarter. Und der viel genutzte Geschmacksverstärker Glutamat kann eine vorübergehende Nahrungsmittelunverträglichkeit ("China-Restaurant-Syndrom") auslösen, die mit Kopf-, Muskelschmerzen, Herzklopfen, Durchfall oder Hitzewallungen einhergeht.

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