Bänder und Sehnen: Riss der Rotatorenmanschette

Schultergelenk

Ist Ihre Rotatorenmanschette gerissen, können Sie den Arm nicht mehr drehen und nur unter Schmerzen vom Körper abspreizen

Vier Muskeln, die den Oberarmknochen in der Gelenkpfanne halten und für die Oberarmführung verantwortlich sind, bilden die Rotatorenmanschette. Sie setzen am Kopf des Oberarmknochens an und ermöglichen, den Arm seitwärts vom Körper abzuspreizen, ihn heranzuführen sowie nach innen und außen zu drehen. Die Sehnen dieser Muskeln können reißen. Meist ist von dem Ein- oder Abriss die Sehne des Supraspinatus-Muskel betroffen.

Symptome: Es treten in der Schulter und im seitlichen Oberarm plötzlich Schmerzen auf, die manchmal auch über den Oberarm in die Hand ausstrahlen können. Ist die Manschette vollständig gerissen, kann der Arm meist nicht mehr abgespreizt oder nach außen rotiert werden. Typisch sind Druckschmerzen im Ansatzbereich der Supraspinatussehne. Oft besteht gleichzeitig ein Impingementsyndrom.

Ursachen: Stürze, z.B. vom Rad auf den nach hinten ausgestreckten Arm, oder wenn durch einseitiges Trainieren bestimmter Muskeln (Schwimmer, Werfer etc.) das Gleichgewicht zwischen den Innen- und den Außenrotatoren gestört ist.

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