Technikklassiker der Diagnostik: Röntgen

Röntgen: erste Wahl bei der Beurteilung von Sportverletzungen
Röntgen: erste Wahl bei der Beurteilung von Sportverletzungen

Die Röntgenuntersuchung ist ein Verfahren, das in der Sportmedizin besonders zur Beurteilung von Knochenverletzungen erste Wahl ist

Bei der Röntgenuntersuchung wird das zu untersuchende Gebiet mit Röntgenstrahlen „beschossen“, während sich auf der gegenüberliegenden Seite ein Bildauffangsystem, nämlich ein Film mit Verstärkerfolie, befindet.

Wenig dichte Strukturen, etwa die Luftgefüllte Lunge, stellen für die Strahlen kein großes Hindernis dar und können diese kaum abschwächen. Deshalb werden sie dunkler, fast schwarz abgebildet. Sehr dichtes Gewebe, etwa Knochen, kann den Film besonders gut von den Strahlen abschirmen. Entsprechend wird die Knochenstruktur auf dem Film weiß dargestellt.

Andere Organe und Strukturen stellen sich unscharf als graue Schatten dar. Besonders aussagekräftig sind Röntgenbilder deshalb bei sehr dichten Geweben und bei solchen mit besonders geringer Dichte.

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