Einseitige Belastung: Rückenprobleme durch Tennisspielen?

Frage: Ich spiele seit Jahren Tennis. Droht durch die einseitige Belastung ein krummer Rücken?
Fritz Koch, Bünde
Rückenprobleme nach dem Tennisspielen?
Keine Angst vorm Buckel. Belastungen beim Tennis sind nicht einseitig

Unsere Antwort:

Keine Angst, Quasimodo war kein Tennisprofi. Belastungen beim Tennis sind gar nicht einseitig: Wenn Sie zum Schlag ausholen, bewegen Sie ganz automatisch auch den anderen Arm, um den Schwung Ihrer Bewegung abzufangen, auszugleichen. Die Muskulatur am Schlagarm und an der Schulter ist eventuell einen Zentimeter dicker als auf der anderen Seite. Aber das beeinflusst nicht Ihre Wirbelsäule", so Georg Holfelder von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie in Frankfurt am Main.

Um leichten Dysbalancen vorzubeugen, können Sie Kurzhantel-Übungen in Ihr Workout-Programm einbauen. Am besten trainieren Sie Ihre Schultermuskulatur durch Seitheben. Dazu nehmen Sie zwei Hanteln, stellen sich aufrecht hin und heben die Arme 10- bis 15-mal seitlich bis auf Schulterhöhe (3 Sätze). "Durch regelmäßiges Bauchmuskeltraining vermeiden Sie Rückenprobleme", sagt der Experte. Eine starke Rumpfmuskulatur macht Sie auch auf dem Platz dynamischer.

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