Ungewöhnliches Training: Rückwärtslaufen fordert den Läufer

Rückwärts Laufen sieht seltsam aus, bringt aber tolle Effekte
Bei Rückwärtslaufen ist viel Koordination gefragt

Als Retro-Runner schaffen Sie einen angenehmen muskulären Ausgleich

Mit dem Hintern voraus auf die Laufstrecke: Was für Außenstehende ulkig aussieht, ist eine Bereicherung für jedes Lauftraining. „Vor allem die Muskeln profitieren davon“, sagt Thomas Dold aus Steinach im Kinzigtal, Doppelweltmeister im Rückwärtslaufen. Das so genannte Retro-Running fordert die Oberschenkel-Vorderseite mehr als das Vorwärtslaufen. „So lassen sich etwaige muskuläre Dysbalancen ausgleichen“, erklärt der 22-Jährige.

Rückwärtslaufen verbessert die Koordination
Auch in puncto Koordinationsverbesserung ist seine Laufdisziplin ideal. Weiterer Vorteil: Da die Füße anders belastet werden, kann man oftmals trotz Blasen noch trainieren. Üben sollte man auf der Tartanbahn, nicht an einer viel befahrenen Straße. „Achten Sie auf einen gleichmäßigen Armschwung, der die Bewegung genau wie beim Vorwärtslauf unterstützt“, empfiehlt der Weltrekordhalter über 3000 Meter (11:25 Minuten). Große Schritte sind dabei tendenziell besser.

Übrigens: Beim Rückwärtslaufen kommt zusätzlich der Stoffwechsel ordentlich in Schwung. Dold: „Man verbrennt mehr Kalorien als in der üblichen Laufrichtung.“ Bei so vielen Vorteilen wollen auch Sie sicherlich in der Rückwärtslauf-Szene groß rauskommen, oder? Infos gibt es hier: www.retrorunning.de.

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