Minus 50 Kilo: Runter vom Sofa, rauf aufs Bike

Timo hat 50 Kilo abgenommen
Timo (22 Jahre; 1,79 m) speckte von 128 auf 78 Kilo ab

Für eine dicke Maschine hat sich Timo erst einmal Dünn gemacht. Von seinem Abnehm-Ritt berichtet er im Interview

Sie haben in 3 Jahren 50 Kilogramm abgenommen. Was gab den Ausschlag?
Ab und an habe ich als Jugendlicher gekickt, sonst saß ich auf der Couch, habe literweise Eistee getrunken und meist spätabends noch gegessen. An meinem 18. Geburtstag gab es dann diesen Moment, wo mir klar wurde, dass ich etwas ändern muss: Ich wollte unbedingt Motorrad fahren – mit meinem damaligen Gewicht unmöglich.  Mittlerweile nehme ich sogar an Amateurrennen teil. Mein Traum!
Wie haben Sie angefangen? Hatten Sie ein Sport- und Ernährungsprogramm?
Zu Beginn wusste ich gar nicht, was zu tun ist. Wir haben zu Hause ein Ergometer, auf dem bin ich einfach jeden Tag 15 bis 30 Minuten gefahren. Und parallel dazu habe ich weniger gegessen. So purzelten die ersten 15 Kilo recht schnell. Nach 6 Monaten gab es jedoch einen 4-wöchigen Stillstand auf der Waage. Mir war schnell klar, dass neue Reize her mussten – also meldete ich mich im Fitness-Studio an.
Welche Trainingsmethode haben Sie in Ihrem Fitness-Studio immer verfolgt?
Ich fing mit einem klassischen Ganzkörper-Workout an. Kurz darauf splittete ich mein Programm, trainierte einen Tag den Ober-, am anderen den Unterkörper. Heute wechsele ich alle 4 Wochen meine Splits. Zusätzlich absolviere ich 2-mal pro Woche ein High Intensity Interval Training, kurz: HIIT. Das mache ich auf dem Spinning-Rad, im Wasser oder beim Laufen, und es geht immer nach dem gleichen Prinzip: 5 Minuten aufwärmen, 30 Sekunden Vollgas, 30 Sekunden locker und so weiter.
Klingt anstrengend. Wie haben Sie als Sportmuffel so ein Pensum bewältigt?
Als ich mit dem Ergometer angefangen habe, war ich bereits nach kürzester Zeit körperlich am Ende. Da musste ich mich erst mal Schritt für Schritt herantasten. Allerdings gab mir das auch zusätzliche Motivation, weil mir meine miese Form bewusst machte, wie ich meinen Körper über die Jahre vernachlässigt hatte.
Zu Beginn haben Sie einfach nur weniger gegessen. Wie sieht es damit jetzt aus?
Zuerst habe ich vor allem auf Kohlenhydrate verzichtet. Dadurch hatte ich jedoch ständig Hunger und fühlte mich beim Training total schlapp, weil meinem Körper Energie fehlte. Heute esse ich reichlich Kohlenhydrate, achte jedoch genau darauf, dass es komplexe sind.

Timos Wampe-Weg-Rezept:Einfach und effektiv: alle gezeigten Zutaten mit einem Stabmixer verrühren, in ein Glas gießen – schon fertig!

250 g Magerquark
bringen mehr Muskelmasse
Kaum Fett, wenig Kalorien, dafür ordentliche 12 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm. Top, um Muskeln zu regenerieren und aufzubauen. Besonders wirksam, wenn Sie ihn vor dem Schlafengehen futtern.
+
160 ml Wasser
hydrieren den Körper
Der Stoffwechsel, insbesondere Prozesse wie Muskelaufbau und Fettverbrennung, basieren auf perfekter Versorgung mit Wasser. Deshalb ist es gerade für Sportler wichtig, ausreichend zu trinken.  
+
100 g Waldbeeren
erhalten die Gesundheit
Ob Him-, Brom- oder Blaubeeren, die kleinen Runden stecken voller Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Das Beste allerdings ist ihre antioxidative Wirkung, die für optimale Regeneration sorgt.
+
Prise Zimt
aktiviert den Stoffwechsel
Die wirksamen Inhaltsstoffe in der Zimtrinde kurbeln nicht nur den Stoffwechsel an, sie schützen auch die Gefäße, senken den Blutdruck. Und: Mit etwas Zimt schmeckt Ihr Magerquark gleich noch besser.
=
Low-carb-shake
fördert die Regeneration
Der Beeren-Shake ist die ideale Gute-Nacht-Mahlzeit. Grund: wenig Kohlenhydrate, kaum Fett und viel Eiweiß. Diese perfekte Zusammensetzung macht den Trunk zudem leicht verdaulich.

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