Frühjahrsputz: Sauberkeit ist keine Männersache

Putzen: Er will nicht und sie soll nackt tun

In den Männerkühlschränken und -Schlafzimmern ist es besonders dreckig. 70 Prozent würden ihre Partnerin gerne nackt beim Putzen sehen

Die deutschen Männer sind nicht gerade sehr reinlich, und wenn ihre Partnerin für sie die Putzarbeit erledigt, fangen sie an zu träumen – von Sex. 70 Prozent der Herren erklärten in einer Online-Umfrage, dass sie ihre Partnerin beim Putzen gern mal nackt sehen würden.

Selber Hand an den Schmutz zu legen, ist dagegen nicht gerade eine Stärke der Männer – insbesondere, wenn es um die Küche und das Schlafzimmer geht. Die Hälfte wechselt nur einmal pro Monat ihre Bettwäsche, ein Drittel einmal alle zwei Wochen und 7 Prozent begnügt sich sogar nur einmal pro Halbjahr mit neuen Bezügen. Und in den Kühlschränken der Männer sieht es offenbar ähnlich aus wie in den Schlafzimmern: 49 Prozent reinigen ihn nur einmal pro Halbjahr, 21 Prozent einmal im Monat. Es kommt aber noch schlimmer: 13 Prozent putzen den Kühlschrank sogar nur einmal pro Jahr, und ebenso viele Männer erledigen diese Arbeit tatsächlich noch seltener. An der Online-Umfrage hatten sich 1314 Männer aus ganz Deutschland beteiligt.

Immerhin erklärten 47 Prozent der Männer in der Umfrage, dass sie den obligatorischen Frühjahrsputz in ihrer Wohnung selbst erledigen. Ein weiteres Viertel teilt sich die Arbeit mit ihrer Partnerin, während 15 Prozent gleich ganz auf die lästige Putzerei verzichten. Zwar überlassen nur drei Prozent den Job allein ihrer Partnerin, aber ganze sechs Prozent übergeben den Frühjahrsputz voll ihrer Mutter.

Daraus darf man aber nicht den Schluss ziehen, dass die deutschen Männer jegliche Hausarbeit vermeiden. Immerhin 57 Prozent erklärten in der Umfrage, dass sie sich pro Woche ein bis drei Stunden damit beschäftigen. Ein Viertel investiert weniger als eine Stunde in die Hausarbeit. Reinlicher zeigt sich nur eine kleine Minderheit: Zwölf Prozent putzen ihre Wohnung drei bis fünf Stunden wöchentlich, und weitere fünf Prozent verbringen noch mehr Zeit damit.

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