Nächtliche Wachphasen: Schlafentzug kann nicht nachgeholt werden

Wer regelmäßig schlecht schläft, kann dies nicht durch einmal Ausschlafen ausgleichen
Unregelmäßige Schlafphasen schwächen die körperliche Leistungsfähigkeit

Wer regelmäßig schlecht schläft, kann dies nicht durch einmal Ausschlafen ausgleichen. Folge: geringe Konzentration und Leistungsfähigkeit

Einmal richtig Ausschlafen reicht offenbar nicht, um einen unregelmäßigen Schlafrhythmus auszugleichen. Stattdessen braucht der Körper Tage bis Wochen, um Schlafdefizite abzubauen, so eine US-Studie. Demnach seien Menschen, die jede Nacht regelmäßige Schlaf-Wach-Phasen erleiden, sogar weniger leistungsfähig als Menschen, die gelegentlich eine ganze Nacht durchmachen. Schlafmangel führt zu Konzentrationsproblemen und beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit, warnen die Forscher vom Brigham and Women's Hospital in Boston.

"Der Körper braucht im Schnitt acht Stunden Schlaf, um sich voll zu regenerieren", so Studienleiter Daniel Cohen. Bei Schlafstörungen wird zwischen akutem Schlafmangel (24 Stunden ohne Schlaf) und chronischem Schlafmangel (Schlaf mit regelmäßigen Wachphasen) unterschieden. Menschen mit akutem Schlafmangel gleichen ihr Defizit in der Regel mit einem ausgiebigen Schlaf von zehn Stunden aus, während chronisch Schlafkranke teilweise Wochen brauchen, um wieder voll leistungsfähig zu sein, so Cohen.

Chronische Schlafstörungen bleiben unbemerkt
Menschen merken oft gar nicht, dass Sie unter einer chronischen Schlafstörung leiden, weil sie sich langsam und unscheinbar entwickelt, erklärt Cohen.

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