Projektmanager Jens: Schlaffer Bauch wird stahlhartes Sixpack

Projektmanager Jens Rebke erklärt im Interview, wie er sich in 8 Wochen nicht nur Muskelmasse zugelegt, sondern auch sein Körperfett halbiert hat.
Abspecker Jens im Men's Health-Interview

Von 20 auf 9 Prozent Körperfettanteil in 8 Wochen: Jens' Weg zum definierten Körper und  ausgeprägten Sixpack

Jens Rebke (30), Projektmanager
82,3 kg -> 68,1 kg / 1,84 m
Ergebnis: -14,2 kg Gewicht
Im T-Shirt sah man Jens einen Körperfettanteil von 20,3 Prozent nicht an. Fürs Sixpack speckte er richtig ab, senkte diesen Wert auf 8,9 Prozent. Damit ebnete er den Weg für einen definierten Körper und ein ausgeprägtes Sixpack.

Jens: „Woher sollte ich Zeit fürs Training nehmen? Jetzt weiß ich es“
„Als Projektmanager ist es mein Job, Zeitpläne fürs E-Magazin von Men’s Health zu erstellen und zu schauen, dass sich jeder daran hält. Aber als wir von Toni den Trainingsplan bekamen, traf mich der Schlag: 3 Einheiten Krafttraining sind ja noch machbar, aber dazu jeden Tag eine Ausdauer-Einheit? Zusammen mit Job, Hobbys, Freunden und Freundin sorgte das für den vollsten Terminkalender, den ich je hatte. Doch mit ein paar Tricks und einer gehörigen Portion Disziplin habe ich am Ende  doch noch alles unter einen Hut bekommen.

Endlich Waschbrettbauch: Jens hat über 14 Kilo abgespeckt
Endlich Waschbrettbauch: Jens hat über 14 Kilo abgespeckt

Früher aufstehen Mein größtes Problem: Ich habe 2 Jobs als Projektmanager – den einen vormittags, den anderen nachmittags. Keiner von beiden durfte unter all der zusätzlichen Belastung leiden. Ich musste Zeit gewinnen. Deswegen zwang ich mich morgens schon um 6.30 Uhr statt wie üblich um 8 Uhr aus dem Bett – die Hölle für einen Morgenmuffel! Aber mein Tag hatte plötzlich 25,5 Stunden. So konnte ich an Tagen mit Krafttraining gleich nach dem Frühstück ins Fitness-Studio fahren und war mit dem Workout schon vor Job Nummer 1 fertig. In der ersten Woche war das echt hart, ich war ständig müde. Aber schon von der zweiten Woche an war alles wieder völlig normal. Der Körper gewöhnt sich halt an alles. Das Ausdauertraining habe ich dann in aller Ruhe am Abend absolviert. Lediglich an den beiden Abenden, an denen ich Fußballtraining hatte, ersetzte das Kicken die lahme Kardio-Einheit. Es ist, so Toni, kein Problem, ein sportliches Hobby in den Trainingsplan zu integrieren – Hauptsache, die Intensität passt.

Cleverer kochen Nie zuvor hatte mich meine Ernährung so beschäftigt. Anstatt wie sonst mittags rasch beim Lieferservice zu bestellen und abends gemeinsam mit meiner Freundin zu kochen, musste ich plötzlich alles selbst machen. Das kostet Zeit – zu viel Zeit! Also kochte ich am Abend gleich für den nächsten Tag mit, füllte mein Selbstgekochtes in Boxen um nahm es mit zum Job. Um noch mehr Zeit zu sparen, kaufte ich statt 4-mal nur noch 1-mal in der Woche im Supermarkt ein – das spart neben Zeit auch Geld und jede Menge Nerven.

Flexibel bleiben Anfangs habe ich mich stets strikt an meinen Plan gehalten. Wenn aber ein Tag frühmorgens mit einem Meeting begann, hatte ich keine Lust, noch früher aufzustehen. Man muss ja auch mal ausschlafen. In solchen Fällen ließ ich dann einfach die Mittagspause ausfallen, fuhr ins Studio, trainierte schneller, indem ich Satzpausen von 60 auf 30 Sekunden halbierte und mich beim Duschen beeilte. So war ich meistens nach 1 Stunde schon wieder draußen. Gegessen wurde dann am Schreibtisch – ich hatte ja mein Selbstgekochtes. Und wenn es dann doch mal knapp wurde, habe ich einfach meinen Chef angerufen und gesagt, dass es ein bisschen später wird. Ich war echt erstaunt, wie viel Verständnis der dafür hatte.

Mein Fazit Die Mühe hat sich gelohnt: Aus meiner Wampe ist ein ansehnliches Sixpack geworden. Und: Es zu bewahren, ist definitiv weniger zeitaufwendig, als es zu bekommen.“

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