Erhöhtes Sterberisiko: Schlafmützen leben gefährlich

Sterberisiko durch Schlafmangel
Wer weniger als sieben Stunden schläft, erhöht sein Sterberisiko

Der Mensch sollte sieben Stunden pro Nacht schlafen, da mehr und auch weniger Schlaf das Sterberisiko erhöht

Wer nur fünf Stunden schläft, erhöht sein Sterberisiko langfristig um 70 Prozent, so britische Forscher. Doch wer glaubt, umgekehrt länger zu leben, indem er ordentlich ausschläft, liegt falsch. Denn wer durchschnittlich acht Stunden schläft, erhöht sein Sterberisiko sogar um das Doppelte, so die Forscher der Universität Warwick. Optimal sei eine Schlafdauer von sieben Stunden.

Grund für das erhöhte Sterblichkeitsrisiko sei vermehrt auftretende Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für ihre Studie hatten die Schlaf-Forscher 10.000 Angestellte nach ihren Schlafgewohnheiten sieben Jahr lang (1985-1992) befragt. Die Angaben wurden zwölf Jahre später mit den Sterblichkeitsraten der Teilnehmer verglichen. Schlafmangel erhöht die Risiken unter Bluthochdruck, Gewichtszunahme und Typ2-Diabetes zu leiden.

Warum sich das Sterberisiko auch bei viel Schlaf erhöht, wissen die Wissenschaftler noch nicht. Bislang vermuten sie, dies könnte eher psychologische als organische Gründe haben.

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