Depressionen: Schlechte Laune durch Fast Food

Fast Food macht depressiv
Die ungesunden Fette in Burgern steigern das Depressionsrisiko

Finger weg vom Burger! Eine ungesunde Ernährung macht nicht nur dick, sondern auch depressiv

Junk Food erhöht offenbar das Risiko, an Depressionen zu erkranken. Gesättigte Fettsäuren und Transfette, die vor allem in industriell hergestellten Lebensmitteln und Fast Food enthalten sind, machen Depressionen um bis zu 48 Prozent wahrscheinlicher, so eine spanische Studie. Im Gegensatz zu dieser ungesunden Ernährung kann etwa Olivenöl vor dem psychischen Leiden schützen, behaupten die Forscher der Gemeinschaftsstudie der Universitäten von Navarra und Las Palmas de Gran Canaria.

Die Wissenschaftler hatten Ernährungsweise, Lebensstil und Krankheiten von über 12.000 Freiwilligen über einen Zeitraum von sechs Jahren beobachtet. Ergebnis: Obwohl am Anfang keiner die Teilnehmer an Depressionen litt, diagnostizierten die Forscher am Ende bei über 650 von ihnen die Krankheit. "Je mehr Transfette ein Proband zu sich nahm, um so größer war die schädliche Wirkung", so Studienautorin Almudena Sánchez-Villegas aus Gran Canaria. Die gesunden, ungesättigten Fette in Fisch und Olivenöl hingegen, reduzieren demnach das Risiko einer Depression.

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