Ruhelos: Schlechter Schlaf gefährdet Herz

Schlechter Schlaf gefährdet das Herz
Schlechte Nachrichten für alle Lakenwühler und Schäfchenzähler: Wer keinen Schlaf findet, gefährdet sein Herz

Schlaflose Nächte hinterlassen deutliche Spuren: Wer keine erholsame Nachtruhe findet, erhöht sein Herzinfarktrisiko

Schäfchen zählen ist schlecht für die Pumpe. Eine Gruppe norwegischer Forscher der American Heart Association hat nämlich herausgefunden, dass schlechter Schlaf auf Dauer das Herz und die Gefäße gefährdet. Konkret heiße das: Wer nachts oft wach wird, sei um 30 Prozent mehr gefährdet, einen Herzinfarkt zu erleiden. Häufige Einschlafstörungen würden ein 45 Prozent höheres Risiko bedeuten. Wer sich nach dem Schlaf nicht ausreichend regeneriert fühle, für den erhöhe sich das Risiko einer Herzerkrankung um 27 Prozent.

Für die 11 Jahre andauernde Studie wurden mehr als 50.000 Probanden rund um das Thema Schlaf befragt. In dieser Zeit kam es bei den Studienteilnehmern insgesamt zu 2.368 Herzinfarkten.

Je mehr Symptome von Schlafstörungen die Probanden beklagten, desto höher bewerteten die Forscher ihr Risiko. Der Vergleich wurde mit denjenigen gezogen, die angaben, mit einem gesunden Schlaf gesegnet zu sein.

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