Halten Sie Ihre Schleimhäute feucht

Trinken Sie Gutes und viel
Im Flüssigen liegt der göttliche Funke und die Kraft gegen den Virus

Vor allem im Winter sind die Schleimhäute durch den ständigen Wechsel zwischen kalt und warm ausgetrocknet und deshalb anfälliger für Infektionen.

Beginnt es im Hals zu kratzen, ist es wichtig, dass Sie lutschen. Was Sie lutschen, ist dabei egal. So bleibt der Mund geschlossen und die Schleimhäute feucht. Selbst Wassertrinken kann helfen – Hauptsache flüssig. Und Wasser hat, im Gegensatz zu vielen Säften, keine Kalorien. Ob Sie eine Erkältung bekommen und wie sie verläuft, hängt entscheidend von der Aktivität Ihrer körpereigenen Abwehr ab. Und die lässt sich trainieren: Mehrere Studien haben gezeigt, das pflanzliche Immunstimulantien wie Echinacea oder Kombinationen wie Echninacea purpurea, Thuja occidentalis und Baptisia tinctoria die Reaktion des Immunsystems auf Virus-Infektionen beschleunigen und intensivieren.

Die Vitamin-Keule
Auch die Ernährung beeinflusst Ihre Abwehrkraft. Viel Obst und Gemüse nützen zu jeder Jahreszeit. Wenn es aber in Ihrer täglichen Umgebung vor Erkältungsopfern wimmelt, ist eine zusätzliche Zufuhr von Vitamin C in Mengen ab einem Gramm täglich zu empfehlen. Verschiedene Studien ergaben, dass sich die Zahl der Erkältungen auf diese Weise um fünf bis fünfzig Prozent reduzieren lässt.

Es gibt keine Impfung, die vor einer normalen Erkältung schützt. Denn diese kann von über zweihundert verschiedenen Virusarten verursacht werden, die darüber hinaus auch noch ständig mutieren und so einen Impfstoff unmöglich machen. Deshalb können diese Viren die körpereigene Abwehr sogar wiederholt überwinden. Nur vor der echten Grippe, die durch Influenza-Viren ausgelöst wird, kann eine jährlich aufgefrischte Grippe-Impfung helfen. Bei ansonsten gesunden Männern zwischen 20 und 50 Jahren verläuft eine Grippe oft nicht wesentlich schwerer als eine banale Erkältung. Einmal infiziert können Sie aber andere, weniger abwehrbereite Menschen anstecken. Deshalb sollten sich „Kontaktfreudige“ wie Kindergärtner, Taxifahrer, Pflegepersonal oder Ärzte trotzdem impfen lassen.

Bakterien á la Carte
Über neunzig Prozent aller Erkältungskrankheiten werden von Viren verursacht. Bei schwerem Verlauf können sie aber von einer Infektion mit Bakterien überlagert werden. Werden Sie eine bakterielle Mandel-, Mittelohr- oder Stirnhöhlenentzündung nicht wieder los oder kehrt sie ständig wieder, kann eine so genannte Immunmodulation helfen. Dazu nimmt man standardisierte, nicht vermehrungsfähige Bakterienbruchstücke ein, die im Darm das Immunsystem anregen. Das führt zu einer signifikanten Reduktion von Dauer, Schweregrad und Rückfallrate bakterieller Infektionen.

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