5 Kilo weniger: Fast and furios

Schneller!
Für Laufanfänger gilt: "Erst öfter, dann länger, dann schneller"

Mit dem Laufen ist es so ähnlich wie mit dem Weihnachtsmann. So wie Sie den von Ihnen anerkannten Autoritäten die Story von dem Typen im roten Mantel abgekauft haben, zweifelten Sie auch nicht daran, dass man bei langen, langsamen Läufen am meisten abnimmt.

Ja, anfangs purzeln die Kilos. Doch inzwischen haben Sie Zweifel, und das zu Recht: Das mit den langsamen Läufen ist ein Märchen. Je schneller man läuft, skatet, Rad fährt oder schwimmt, desto mehr Kalorien verbraucht man auch. Ob der Körper die Energie aus Fett oder aus Glykogen gewinnt, ist egal.

Wer bisher gar nicht trainiert hat, nimmt mit den langsamen Läufen trotzdem ab, denn er bewegt sich ja mehr. Und es ist auch okay, sich nicht gleich zu überfordern. Wenn Untrainierte und Übergewichtige gleich Vollgas geben, sind Gesundheit und Motivation in Gefahr, denn natürlich sinkt bei zu hohem Tempo ihr Durchhalte-Vermögen.

Die Anfänger-Regel „Erst öfter, dann länger, dann schneller“, behält deshalb ihre Gültigkeit. Doch den letzten Punkt vergessen viele und stecken dann auf dem Weg zu ihrer Traumfigur irgendwann fest. Wie Sie jetzt.

Sie können das Training auch mit hügeligeren Strecken anstrengender machen und den Kalorienverbrauch anheizen.

Bringen Sie mehr Speed in Ihr Training! Einmal pro Woche sollten Sie entweder durchgehend deutlich zügiger laufen als gewohnt oder Belastungsspitzen einbauen. Beispiel: Laufen Sie sich eine Viertelstunde warm und sprinten Sie dann dreimal fünf Minuten mit Voll-Speed, jeweils gefolgt von fünf Minuten lockerem Trab oder Gehen. Studien zufolge bringen gerade solche Belastungsspitzen die Fettverbrennung in Gang. Zudem machen sie insgesamt schneller, so dass Sie bald auch auf Ihren lockeren Läufen schneller sind.

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