Filmtipp "Prometheus": Schöpfungs-Schocker aus dem All

Trailer zum Film
Trailer zum Film "Prometheus - Dunkle Zeichen"

Im "Alien"-Prequel "Prometheus" finden Forscher die Vorfahren der Menschen im Weltraum. Und Sie hoffentlich den Weg ins Kino, um diesen grandiosen Sci-Fi-Thriller nicht zu verpassen

Wo kommen wir her? Das fragt sich auch Alien-Regisseur Ridley Scott und schickt in seinem neuen Film ein Forschungsraumschiff in die Weiten des Universums auf Spurensuche des menschlichen Ursprungs. Genauer gesagt auf einen Planeten namens LV-22. Ganz nebenbei liefert Prometheus – Dunkle Zeichen die Vorgeschichte zum Sci-Fi-Klassiker Alien (1979). Und erfüllt einen Großteil der Erwartungen, die damit verbunden sind: düster-atmosphärische Welten, exzellente Horrorszenen, beindruckend schöne Bilder und eine Geschichte, die Sie auch nach dem Kinobesuch noch beschäftigen wird. Größter Pluspunkt. Endlich wieder ein Alien-Film zum Fürchten.

Pilot Janek (Idris Elba) und Captain Meredith Vickers (Charlize Theron) suchen Außerirdische
Pilot Janek (Idris Elba) und Captain Meredith Vickers (Charlize Theron) wollen die Wissenschaftler wieder vom Planeten LV-22 wegbringen

Darum geht’s: Die Wissenschaftler Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) entdecken 2089 in verschiedenen Höhlenmalereien eine immer wiederkehrende Sternenkonstellation. Demnach haben Außerirdische von einem fernen Planeten die Menschheit nicht nur geprägt, sondern sie auch zu einem Besuch eingeladen. Einige Jahre später ist bereits die erste Weltraummission dorthin unterwegs. Neben Shaw und Holloway mit an Bord: der bodenständige Pilot Janek (Idris Elba), die eiskalte Anführerin Meredith Vickers (Charlize Theron) und der mysteriöse Androide David (Michael Fassbender), der offenbar andere Pläne verfolgt als seine Mitstreiter. Tatsächlich findet die Gruppe auf besagtem Planeten Spuren einer verlassenen fremden Zivilisation, allerdings auch einige Dinge, die besser unentdeckt geblieben wären.

Androide David (Michael Fassbender) verfolgt andere Pläne als seine Mitstreiter
Androide David (Michael Fassbender) verfolgt seine eigene Agenda

Non-Stop-Spannung und schöne Schockmomente
Prometheus
hält sich inhaltlich sehr an die Alien-Reihe: das furchteinflößende Design von H. R. Giger, eine ähnliche Konstellation an Personen, inklusive dem altbewährten Androiden (schaut diesmal gerne Lawrence von Arabien und trägt seine Haare fortan wie Peter O‘Toole). Neben Non-Stop-Spannung und schönen Schockmomenten gibt’s sogar ein paar epische Actionszenen. Besonders die perfekt gewählte Cast macht den unheimlichen Weltraumtrip zum absoluten Filmhighlight. Die Suche nach dem Ursprung der Menschheit wird dabei schnell zur Nebensache. Stattdessen müssen die gestrandeten Raumfahrer eine wesentlich existenziellere Frage klären: Wie zum Teufel kommen wir hier nur lebend wieder weg?

Fazit: Düster, spannend, meisterhaft. Prometheus ist ein großartiger Science-Fiction-Thriller. Auch, weil er viele Fragen offen lässt für unvermeidliche Fortsetzungen.

Prometheus – Dunkle Zeichen (USA 2012)
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Jon Spaihts, Damon Lindelof
Darsteller: Noomi Rapace, Logan Marshall-Green, Charlize Theron, Michael Fassbender, Idris Elba
Länge: 124 Minuten
Start: 9. August 2012

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