Schuppenflechte

Fünf Mittel für gesunde Haut

Ursachen
Was die roten Hautflecken verursacht, ist noch nicht geklärt, offenbar sind sie aber anlagebedingt. Fest steht, daß bestimmte Faktoren den Ausbruch oder einen neuen Erkrankungsschub auslösen: körperliche Belastungen (z. B. durch Erkältungen oder Verletzungen), seelischer Streß und bestimmte Medikamente gegen Herzkrankheiten und Bluthochdruck.

Vorbeugung
• Alkoholgenuß reduzieren.
100 Gramm Alkohol pro Tag verdoppeln das Risiko für einen Schub.
• Belastungen möglichst vermeiden.
Das gilt sowohl für Streß als auch für extreme äußere Einflüsse auf die Haut (zum Beispiel große Hitze oder Kälte, Schmutz, Staub).

Selbsthilfe
• Sonnenstrahlen heilen.
Am Toten Meer herrscht das ideale Klima für Menschen, die an Schuppenflechte leiden. Kaltes, feuchtes Klima scheint die Krankheitsschübe dagegen zu verlängern. Deshalb im Winter ins Sonnenstudio gehen, im Sommer an die frische Luft. Doch Vorsicht: Da man Sonnenschutzcreme nicht auf die betroffenen Stellen auftragen sollte, ein Sonnenbrand die Schuppenflechte aber verschlimmert, die Haut nicht zulange den UV-Strahlen aussetzen.
• Holen Sie das Meer in die Wanne.
Badesalz (aus dem Toten Meer) lindert die Beschwerden. Man kann aber auch zu alten Hausmitteln greifen, die ähnlich wirksam sind: Zum Beispiel ein Glas Milch und einen Schuß Olivenöl ins Badewasser geben, das hält die Haut geschmeidig. Gut gegen den Juckreiz hilft auch ein kaltes Bad mit einer Tasse Apfelessig.
• Cremen und nochmals cremen.
Bei Schuppenflechte ist die Haut zu trocken, dadurch kann sich der Ausschlag verschlimmern, die Hautflecken werden größer und beginnen zu jucken. Mit fetthaltigen Cremes bleibt die Hautfeuchtigkeit erhalten. Am besten nach dem Baden eincremen, solange die Haut noch feucht ist. In schweren Fällen kann auch der Einsatz von cortisonhaltigen Cremes sinnvoll sein – fragen Sie Ihren Arzt.

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