Krankheitdurch Zeckenbisse: Symptome von FSME und Borreliose

Kopfschmerzen können ein Alarmsignal für eine Infektion sein
Bevor Zecken zubeißen, krabbeln sie bis zu eineinhalb Stunden auf dem Körper herum

Ein Zeckenbiss kann gefährliche Infektionen auslösen: So schützen Sie sich vor FSME und Borreliose

Zeckenbisse kommen häufiger vor, als man denkt. Leider bleiben sie oft unbemerkt und das macht sie so gefährlich. Immerhin glauben Mediziner, dass jeder fünfte der insgesamt vier Millionen deutschen Schmerzpatienten sein Leiden einem unbemerkten oder verharmlosten Zeckenstich zu verdanken hat. Selbst Jahre nach der Infektion kann es noch zu Gelenksentzündungen, Immunschäden, Blutarmut, Muskelentzündungen, Harnsäurestörungen – sogar zu einer Form von Leukämie kommen.

Impfen – der beste Schutz?
Es gibt einen Schutz gegen die so genannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine infektiöse Gehirnhautentzündung; die noch gefährlichere Lyme-Borreliose kommt allerdings 50 bis 100 mal häufiger vor (rund 30.000 Infektionen pro Jahr). Jede dritte bis fünfte Zecke überträgt diese Infektion, für die es keinen Impfschutz gibt – im Frühstadium helfen aber Medikamente.

Borreliose erkennen und behandeln
In etwa der Hälfte aller Fälle bildet sich bei einer Borreliose eine auffällige Rotfärbung der Haut um die Einstichstelle. Zwei Wochen nach einem Zeckenstich können auch grippeähnliche Symptome und Fieber auftreten. Damit es nicht zu gravierenden Spätfolgen kommt, sollten Sie umgehend zum Arzt gehen. Die Infektion wird in der Regel mit Antibiotika behandelt.

Symptome der FSME
Hat man sich die Gehirnhautentzündung FSME eingefangen, folgen anfangs typische Grippe-Symptome. Allerdings können auch schwere Komplikationen wie Nervenschäden, Gehirnentzündung und Rückenmarksentzündungen auftreten. Einmal ausgebrochen, ist gegen die Virus-Infektion FSME medikamentös nichts zu machen.

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