Masturbieren gegen Krebs

"Ihr seid alle sooo süß"
"Sorry Mädels, aber

Gegen Krebs schützen Sie sich besser selbst: Eine Studie hat zum Ergebnis, dass Prostatakrebs um so unwahrscheinlicher ist, je häufiger Mann onaniert.

Es macht blind und nach 1000 Schuss ist keine Munition mehr da. Soviel zu den Mythen über Masturbation. Wie gesund es ist, selbst Hand anzulegen, geht dagegen aus einer neuen Studie hervor: Masturbieren verringert nach Erkenntnissen australischer Forscher die Gefahr von Prostatakrebs um bis zu 33 Prozent.

Der Mediziner Graham Giles vom Victoria-Cancer Council in Melbourne hatte mit seinem Team über 1000 Männer mit Prostatakrebs nach ihren sexuellen Gewohnheiten befragt und die Antworten mit denen gesunder Männer verglichen.

Ihr Ergebnis: Je mehr ein Mann zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr ejakuliert, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er den Krebs. Daraus errechneten die Forscher, dass onanieren das Risiko von Prostatakrebs um bis zu einem Drittel verringert.

Warum hilft Masturbation? Giles vermutet, dass häufige Ejakulation die Drüse von potenziell krebserregenden Stoffen wie Zink, Fructose und Zitronensäure, aber auch das Karzinogen 3-Methylcholanthren freispült. Die sammeln sich bei der Bildung der Samenflüssigkeit in der Prostata in einer bis zu 600 mal so hohen Konzentration an als im Blutkreislauf.

Seine "Stagnations-Theorie" erläutert Giles so: "Je mehr man spült, desto weniger Zeit haben diese Stoffe, um in der Prostata rumzuhängen und dort Schaden anzurichten."

Aber wieso sollte man dann keinen orgiastischen Sex mit vielen Frauen vorziehen? Andere Studien haben gezeigt, dass Sex mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern die Krebswahrscheinlichkeit erhöht, weil man sich häufiger mit Krankheitskeimen infiziert.

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