Atemnot: Mehr Sex trotz Atemnot?

Sexy, sexy: Die Krankenschwester auf Platz 2

Ältere Männer, die am Atemgerät hängen und noch können, wollen mehr Sex als Gesunde. Und das trotzdem sie meist an schweren Krankheiten leiden. Sagt ein deutscher Mediziner.

Sex im Alter? So oft es geht. Das scheinen zumindest die Männer zu denken, die sich zeitweise durch ein Atemgerät mit Luft versorgen lassen müssen. Wenn ihre meist schweren Krankheiten noch Geschlechtsverkehr zulassen, wollen sie öfter ran als ihre gesunden Geschlechtsgenossen.

Das fand der Deutsche Dr. Bernd Schönhofer in Schmallenberg heraus, als er die sexuellen Gewohnheiten von 1500 gesunden Männern um die 60 Jahre verglich mit denen von 208, die sich mit einer Maske beatmen müssen. Der Anteil derer, die eine "nicht invasive Maskenbeatmung" benötigen und trotzdem noch Sex haben könnten, sei mit 34 Prozent viel geringer, als der der Kontrollgruppe mit 84 Prozent. Aber die Atemmaske scheint keine Einbußen in der Lust des Kranken hervor zu rufen.

Die Beatmung scheint den Senioren im Gegenteil mehr Puste zu geben: Trotzdem diese Männer meist schwer krank seien und öfter bettlägrig, wollen sie das Leben scheinbar so viel wie möglich genießen. Zumindest den Sex: nämlich mit durchschnittlich 5,4 mal pro Monat häufiger als die Gesunden mit 3,8 mal. Die meisten nehmen dafür dann übrigens die Atemmaske ab.

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