Mehr Spaß im Bett: Sexmuskel richtig trainieren?

Frage: Stimmt es, dass es einen Sexmuskel gibt? Und wenn ja, wie trainiert man ihn?
anonym, per E-Mail
Sexmuskel richtig trainieren?
Neben der Beckenboden-Muskulatur gibt es selbstverständlich noch jede Menge andere Muskeln, die den Spaß im Bett ankurbeln

Unsere Antwort:

Es gibt sogar mehrere. Zunächst mal die Beckenboden-Muskulatur, die für die Erektion zuständig ist. "Der Sexmuskel schlechthin ist meiner Meinung nach aber der Musculus rectus abdominis – der gerade Bauchmuskel", sagt Moritz Tellmann, Arzt, Personal Trainer und Fitness-Model. Stoßen, klammern, aufrichten, halten: Stets ist er gefragt. Ran also ans nächste Sixpack-Workout, erweitert um Unterarm- und Liegestütze! Denn auch Brust, Arme und Schultern müssen beim Bett-Sport Ausdauer beweisen.

Zu viel Training kann der Libido aber auch schaden. Ursache ist die niedrige Testosteron-Konzentration. Sie tritt kurzfristig auf nach einem harten Workout (meistens länger als
75 Minuten) und langfristig, wenn Sie sich im Übertraining befinden. Symptome: erhöhter Puls, Leistungsknick, Schlafstörungen und eben sexuelle Unlust. "Mein Tipp: maximal
60 Minuten am Stück trainieren und im Falle eines Übertrainings 2 Wochen pausieren", sagt Tellmann.

Sex ist übrigens auch gut für die Figur – je mehr der Körper in Wallung kommt, desto besser! Über die verbrauchten Kalorien gibt es aber leider noch keine verlässlichen Zahlen, die auf wissenschaftlichen Studien beruhen. Schätzungsweise dürfte der Verbrauch bei rund 500 bis 800 Kalorien pro Stunde liegen. Aber denken Sie dran: Die Länge des Akts wird sehr häufig überschätzt.

Anzeige
Sponsored SectionAnzeige