Leidenschaft adé: Sexy Unterschiede

Sex-Unterschiede
Pflegen Sie auch die Unterschiede

Frisch verliebt, leidenschaftliche Nächte. Doch nach einiger Zeit kommen Fragen auf: Haben wir richtig Sex?

Glauben Sie, dass eine lange Beziehung nur dann funktioniert, wenn beide Partner die gleiche Art Sex bevorzugen und man den gleichen sexuellen Nenner gefunden hat? Die Sucht nach Gemeinsamkeiten kann durchaus ein interessantes und wildes Sexleben zerstören. Der Paar- und Sexualtherapeut Ulrich Clement äußert sich zu diesem in der neuesten Ausgabe der „emotion“. Nicht Abwechslungsreichtum oder Häufigkeit entscheiden, ob sich Sexualität positiv auf die Partnerschaft auswirkt. Viel wichtiger sei das Gefühl beider Liebenden, dem Gegenüber etwas von sich preis zu geben.

Spannende Differenzen
"Manchmal ist Sex ganz trivial", gibt Clement zu bedenken. "Man macht's halt. Wie man isst. Sex hat eine unglaubliche Spanne, von dieser Trivialität bis hin zum großen Gefühlserlebnis, das die Erde beben lässt." Wenn die Erde dann nicht mehr wackelt, lassen die Zweifel an der Liebe nicht lange auf sich warten.

Wie wirkt man der ernüchternden toten Hose im Bett entgegen? Clement stellt die These auf: Der gemeinsame sexuelle Nenner eines Paares ist kein Garant für Erotik, sondern ihre größte Gefahr. Denn erst die Unterschiede, seien sie auch noch so klein, sorgen für die nötige Spannung.

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