Filmtipp "G.I. Joe: Die Abrechnung": Showdown der Actionfiguren

Volle Deckung! In der Action-Spielzeug-Verfilmung "G.I. Joe 3D: Die Abrechnung" lassen es Dwayne Johnson und Bruce Willis ordentlich krachen. Ein lauter, aberwitziger Spaßfilm

Zartan, Cobra Commander, Firefly, Storm Shadow und Snake Eyes sagen Ihnen nichts? Dann geht es Ihnen wie den meisten Kinobesuchern von G.I. Joe: Die Abrechnung. Wer sich im Universum der Action-Spielzeug-Serie von Hasbro nicht auskennt, verliert auch bei der neuen G.I. Joe-Verfilmung kurz den Durchblick. Aber keine Angst: Helden und Fieslinge sind wie gewohnt glasklar auszumachen. Die Fortsetzung von G.I. Joe - Geheimakte Cobra (2009) will ohnehin nicht mit einer komplizierten oder gut durchdachten Story punkten. Da stört es auch nicht weiter, dass im Vergleich zum ersten Teil fast die komplette Darstellerriege ausgetauscht wurde. Statt Dennis Quaid und Adewale Akinnuoye-Agbaje müssen jetzt Dwayne "The Rock" Johnson und Bruce Willis mit allerlei Feuerkraft die Welt vor der fiesen Cobra-Organisation retten. Aber weder Willis noch Johnson haben hier viel zu melden. Sie sind nur Beiwerk in einem sehr unterhaltsamen 3D-Spektakel, das fast ausschließlich auf laute Action-Schauwerte setzt. Und die sind zumindest so gelungen, dass wir uns zurücklehnen und gerne zuschauen.

General Joe Colton (Bruce Willis) und Lady Jaye (Adrianne Palicki) versuchen die Verschwörung aufzudecken
Sorgt für flotte Sprüche zwischendurch: Bruce Willis als General Joe Colton

Darum geht’s in G.I. Joe 3D: Die Abrechnung: Bei einem Einsatz in Pakistan gerät das gesamte Team der Spezialeinheit "G.I. Joe" in einen Hinterhalt. Dahinter steckt Zartan (Arnold Vosloo), Anführer der fiesen Cobra-Organisation, der in der Gestalt des US-Präsidenten (Jonathan Pryce) inzwischen dabei ist, die Weltherrschaft zu übernehmen. Doch die G.I. Joes Roadblock (Dwayne Johnson), Lady Jaye (Adrianne Palicki) und Flint (D.J. Cotrona) überleben den Anschlag und versuchen mit Unterstützung ihres Kumpels Snake Eyes und General Joe Colton (Bruce Willis), die Verschwörung aufzudecken.

Roadblock (Dwayne Johnson) und Snake Eyes ballern sich durchs Action-Spektakel
"G.I. Joe: Die Abrechnung" ist leichte Actionkost im Ego-Shooter-Modus

In den Kampfpausen gibt’s knappe Outfits
G.I. Joe: Die Abrechnung
kommt ein Jahr verspätet ins Kino. Der Grund: Der Film wurde für 3D überarbeitet und zusätzliche Szenen mit Channing Tatum als Captain Duke Hauser (aus Teil 1) mussten noch gedreht werden. Tatums Auftritt bleibt allerdings weiterhin sehr kurz. Im Mittelpunkt stehen ohnehin nicht die Schauspieler, sondern das 3D-Actionfeuerwerk. Es wird geballert und in die Luft gesprengt, was das Zeug hält. In den Kampfpausen sorgt Adrianne Palicki in knappen Outfits für optische Abwechslung. Ja, G.I. Joe 3D ist berechnend und vorhersehbar. Überraschungen und neue Ideen gibt es nicht. Einzige Ausnahme: eine atemberaubende und halsbrecherische Ninja-Verfolgungsjagd an den Felswänden des Himalayas.

Fazit:G.I. Joe: Die Abrechnung ist leichte Actionkost im Ego-Shooter-Modus. Zwischendurch zeigt Dwayne Johnson seine Muskelberge und Bruce Willis haut ein paar flotte Sprüche raus. Was will man mehr von einem Spaßfilm?

G.I. Joe: Die Abrechnung (USA 2013)
Regie: Jon M. Chu
Drehbuch: Rhett Reese, Paul Wernick
Darsteller: Dwayne Johnson, Bruce Willis, Adrianne Palicki, D.J. Cotrona, Channing Tatum, Jonathan Pryce, Arnold Vosloo
Länge: 110 Minuten

Start: 28. März 2013

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