Bauch-Weg-Guide: Sieben Höllen-Tage

Um das hartnäckige Depotfett zu sprengen, muss man konsequent auf Kohlenhydrate (Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot) verzichten.

Nach sechs Wochen

Das Problem dabei: Kohlenhydrate sind der wichtigste Energielieferant für den Körper, allein das Gehirn braucht 100 Gramm täglich, um normal zu funktionieren. Gegessen habe ich stattdessen Proteine, vor allem Tofu, Steaks, Fisch, Hüttenkäse, Hüttenkäse und Hüttenkäse.

 

Die Woche im Rückblick:

Montag
An den Frühsport habe ich mich in den letzen Wochen gewöhnt. Auch an die Tasse schwarzen Kaffee vorm Laufen, sie fördert die Fettverbrennung. Nicht gewöhnen kann ich mich aber an Haferflocken, die mit Wasser statt mit Milch aufgegossen werden.

Dienstag
Erste Verschleißerscheinungen. Hab oft Hunger, bin unkonzentriert. Becherweise Hüttenkäse und Magerquark machen zwar den Magen voll, aber mich nicht satt.

Mittwoch
„Frühsport? Nein danke. Allerhöchstens auf Eurosport“, schimpfe ich. Meine Gedanken drehen sich häufig ums Essen. Ich sehne mich nach einem Teller Spaghetti. Und zwar sofort. Ein Blick in den Spiegel gibt mir neue Kraft. Ich gehe ins Studio und schufte. Ein Blick auf die Waage – 1,2 Kilo in drei Tagen. Das entlockt mir ein Lächeln und gibt mir einen Motivationsschub.

Donnerstag
Gestern hat sich meine Süße darüber beschwert, dass ich immer sofort einschlafe, wenn ich ins Bett komme. Sie hat ja Recht, aber auf Sex habe ich zur Zeit absolut keinen Bock. Ich habe sie erst mal auf Montag vertröstet.

Freitag
Wann ist endlich der letzte Foto-Termin? Während die Kollegen in der Kantine schlemmen, haue ich mir Senf (regt die Fettverbrennung an) auf den Tofu-Klumpen. Ich quäle mich durch den Tag. Abends vergesse ich sogar, was ich einkaufen wollte und stehe total belämmert vor dem Kühlregal.

Samstag
Meine Oma kommt zu Besuch und lädt mich zum Abendessen ein. So richtig gesellig bin ich nicht. Auf der Karte steht nichts, was in meinen Ernährungsplan passen könnte. Statt der leckeren Speckscholle bestelle ich also eine klare Fischsuppe. Zum Abschied sagt meine Oma: „Du hast ja einen blöden Job.“ Recht hat sie.

Sonntag
In 24 Stunden ist alles vorbei. Dann gibt’s Nutella zum Frühstück und Pasta am Abend. Es reicht. Ich bin mürbe und platt. Nur noch ein paar Crunches.

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