Woche 7: Siebte Trainingswoche – wieder ein neues Training

Good old Scott-Curls
Auch die Scott-Curls mache ich jetzt ganz langsam, das brennt ziemlich

Meine letzte Trainingsphase beginnt, das Programm soll wieder umgestellt werden und mich erwartet noch schmalere Kost

Montag: 14. Oktober: Slow down!

Es beginnen die letzten zwei Wochen meiner Challenge. Mein Coach hat auch schon den nächsten Plan für mich parat. Wieder eine völlig neue Trainingsmethode. Sie soll mir in den letzten 14 Tagen den finalen Schliff verpassen. Das Motto lautet: Slow motion.

Diese Trainingstechnik, bei der ich pro Satz nur eine Wiederholung mache, soll meine Muskeln noch einmal auf völlig ungewohnte Weise belasten. Eine Wiederholung soll dabei zwischen 40 und 60 Sekunden dauern. Meine Muskeln befinden sich also in einer statischen Dauerbelastung.

Wie neu diese Methode auf mich wirkt, merke ich heute beim ersten Einsatz. Bei den Beinpressen sehe ich meine Muskeln während der Übung richtig zucken. Das Brennen in den Fasern ist anders als bei der herkömmlichen
Wiederholungsdauer, aber es zeigt Wirkung. Zwar schwitze ich nicht so sehr wie normal, doch das Konzept geht auf: Meine Muskeln werden auf eine völlig neue Art und Weise belastet.
Ob diese Methode am Ende den Unterschied macht? Wir werden es beim Shooting sehen.

Bis dann,
Euer Sascha

Alles was der Sportler braucht
Voll mit Eiweißen und Vitaminen: Meine bescheidene Lunchbox

Mittwoch: 14. Oktober: Was vom Essen übrig bleibt

Es ist verblüffend, wie man sich an die Kalorienreduzierung gewöhnen kann. Als ich vor sechs Wochen mit der Challenge begann, berichtete ich noch von meinem üppigen Frühstück. Eine Schale Müsli mit einer zerkleinerten Nektarine und dazu zwei dick mit Erdnussbutter und Marmelade bestrichene Vollkornbrötchen. Was mir heute davon bleibt, ist entweder ein Brötchen mit Schinken ODER eben eine Schüssel Müsli (ohne Obst). Aber um auf 1400 kcal täglich zu kommen, die ich laut meinem Coach jetzt wegen der Diät maximal einnehmen soll, muss man eben Abstriche machen.

Auch mein Abendessen, die einzig wirklich warme Mahlzeit am Tag, ist für einen Sportler nicht mehr als ein bescheidenes Mahl. Im Supermarkt greife ich nur noch zu den kleinen Fleischpackungen, maximal bis 200g. Die auf 150 Gramm portionierten Thunfisch-Dosen nehmen mir diese zusätzliche Sucharbeit aber glücklicherweise ab.

Ich hoffe diese Tortur lohnt sich am Ende, denn nie zuvor musste mein sonst so gesunder Appetit so sehr leiden.

Aber wie heißt es doch,
Train hard, eat smart!

Bis dann,
Euer Sascha

Freitag 16. Oktober: Meine kleinen Tricks beim Bodybuilding

Ich hatte während der letzten Wochen natürlich nicht immer nur Freude an meinem Training. In manchen Fällen fühlte ich, dass das vorige Workout zum Beispiel uneffektiv war, oder ich hatte bei manchen Übungen sogar Schmerzen bei der Durchführung. Deshalb schreibe ich heute hier mal mein kleines Best-Of der besten Trainings-Tipps.

Bei Schmerzen oder Problemen mit der Durchführung sollte man natürlich in erster Linie seinen Trainer fragen, ob man am Bewegungsablauf nicht einfach etwas falsch macht. Das räumt die meisten Probleme gleich mal aus dem Weg. Als ich mit dem Kraftsport angefangen habe, wusste ich beispielsweise kaum etwas darüber und trainierte einfach drauf los. So viel Gewicht wie möglich, war mein Motto. Ein Fehler!

Was für mich durch die Challenge zum obersten Gebot wurde: Technik statt Gewicht. Falscher Stolz und Eifer sollen beim Bodybuilding nicht dazu führen, dass man krampfhaft versucht, mit kolossalen Gewichten zu hantieren. Das führt zu inkorrekten Abläufen, Problemen und schließlich, wie bei mir, zu Schmerzen. Eine umfangreiche, aber nicht zu umfangreiche Aufwärmphase, hilft mir immer Schmerzen vorzubeugen. Das Warm-up übernehme ich meistens aus meinem Box-Training, da es lockert und mich auf Betriebstemperatur bringt.

Bin ich mal unmotiviert vor dem Training, mache ich es trotzdem. Denn ist man einmal warm und wieder zurück in der Routine, kommt die Motivation fast von selbst. Das Wichtigste aber ist, sich von nichts ablenken zu lassen und auf das das Training zu konzentrieren. Denke ich darüber nach, was ich noch alles zu erledigen habe oder was noch auf mich zukommt, fehlt mir die Kraft für das Workout. Deshalb beherzigt den Ratschlag den schon Schwarzenegger immer zu zitieren wusste: stay focused on your training. Das ist effektiver und vor allem ergiebiger.

Vielleicht hilft euch dieser Ratschlag des alten Meisters Schwarzenegger bei eurem nächsten erzwungenen Studiogang.

Bis dann,
Euer Sascha

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