Motivation im Job: So bleibt Ihre Arbeit spannend

Colour your Life: Wenn Ihr Jobleben zu öde wird, dann organisieren Sie sich neu
Colour your Life: Wenn Ihr Jobleben zu öde wird, dann organisieren Sie sich neu

Ihr Job begeistert Sie nicht mehr? Das muss nicht an der Arbeit selbst liegen. Was Sie in Ihrer Freizeit, an Ihrem Arbeitsplatz und bei sich selbst ändern können

Das können Sie an sich ändern

1. Die Analyse
Denken Sie nach: Was genau stört Sie an Ihrem Job? Ist es die Tätigkeit an sich oder sind es bestimmte Aufgaben, die Sie nerven? Sind es Kunden, Kollegen, ist es der Chef? Schreiben Sie alles auf, was Unbehagen auslöst. Setzen Sie sich dann konkrete Ziele, die Sie erreichen möchten, aber fangen Sie erst mal klein an. Jede erfolgreiche Änderung motiviert zu neuen Taten.

2. Genießen Sie Kleinigkeiten
Versuchen Sie, jeden Moment, der Ihnen Freude bereitet, zu genießen. „Schreiben Sie nach jeder Arbeitswoche oder jedem Arbeitstag auf, was Ihnen gefallen hat“, rät Christine Öttl, Seminarleiterin zum Thema Zufriedenheit im Job. Sei es ein Telefongespräch oder ein Lob vom Chef. Je öfter Sie erfreuliche Erlebnisse notieren und sich daran erinnern, desto besser werden Sie sich fühlen.

3. Führen Sie Selbstgespräche
Halten Sie Zwiesprache mit sich selbst. Anstatt negative Gedanken wie „Das schaffe ich nicht“ zu hegen, reden Sie ganz bewusst mit sich selber und bauen sich auf. „Zahlreiche Belastungssituationen im Job haben positive Aspekte“, erklärt Diplom-Psychologe Stefan Kühn vom Personaltraining Koch & Kühn in Osnabrück. „Konzentrieren Sie sich darauf.“ Verändern Sie Ihre Wahrnehmung hin zum Positiven.

4. Erkennen Sie Stress
„Wir gehen viel zu leichtsinnig mit dem Wort Stress um“, sagt Christine Öttl. Analysieren Sie genau: Wie oft stehen Sie tatsächlich unter Druck – und
warum? Schaffen Sie es nicht, Ihre Aufgaben innerhalb eines Arbeitstages zu erledigen? Dann müssen Sie vielleicht Ihren Arbeitsablauf anders organisieren.

Können Sie ein Problem nicht knacken? Machen Sie eine Pause, gehen Sie einen Kaffee trinken oder mit einem Kollegen plauschen. „Viele Menschen reden sich nur ein, sie stünden ständig unter Stress. Belastung gehört zum Berufsalltag.“

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