Geräuschdämmung: So dämmen Sie Geräusche im Auto

In Fahrt
Gleich hatte er die Poltergeister!

Der reinste Horror: Es rasselt, es scheppert, es klappert – kurzum, es nervt. So vertreiben Sie die üblen Poltergeister

1. AUSRÄUMEN
„Räumen Sie Handschuhfach, Kofferraum und Türtaschen aus“, rät Geräuschfahnder Eckhard Peithmann vom Audi-Knister-Knaster-Team. Verbandskasten, Werkzeug, Warndreieck und Ersatzrad für den Test ebenfalls rausnehmen.

2. EINRÄUMEN
Acht Ohren hören mehr als zwei. „Setzen Sie sich zu viert in den Wagen“, sagt Peithmann. Wenn jeder das störende Geräusch von einer anderen Position aus wahrnimmt, lässt es sich genauer lokalisieren. Anschließend Radio und Lüftung ausschalten, die Fenster schließen, um Windgeräusche zu vermeiden, und losfahren.

3. AUFHORCHEN
Der Straßenbelag ist entscheidend für den Geräuschpegel. Peithmann: „Kopfsteinpflaster ist am ergiebigsten.“ Auch Temperatur und Tempo sind Einflussfaktoren. Probieren Sie’s selbst aus. Wichtig: nach dem Gasgeben Auto rollen lassen.

4. BEHEBEN
Knarrt es innen, hilft es oft bereits, Verkleidungen, Konsole und Ablagen abzuhören und mit Silikonspray einzusprühen. Klickert’s direkt unter Ihnen und reagiert das Geräusch auf Quer- oder Längsbeschleunigung, ist vielleicht nur ein Kuli unter den Sitz gefallen. Kommt der Lärm aus den Tiefen der Armaturen oder vom Fahrwerk, führt kein Weg an einer Werkstatt vorbei.

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