Fettverbrennung ankurbeln: So entschärfen Sie Kalorienbomben

Fertigpizza austricksen
1 / 8 | Fertigpizza austricksen

Beim Abnehmen können Sie lange um den heißen Brei herumreden, am Ende zählen die Kalorien. Je mehr Sie davon einsparen, desto schneller schmilzt Ihre Wampe

Kalorienbomben entschärfen: Fertigpizza austricksen

Trauen Sie der Prosciutto- Pizza aus der Tiefkühle nicht! „Um Kalorien zu sparen, wählen Sie eine vegetarische Pizza, belegen sie zu Hause mit Schinken und Champignons“, empfiehlt Ernährungsberaterin Dr. Petra Ambrosius aus Wiesbaden. Noch besser: Kaufen Sie im Supermarkt einen Pizzateig und rollen Sie ihn schön dünn aus. Anschließend mit Tomaten, Schinken, Pilzen belegen – und mit saurer Sahne an Stelle von Käse. „Wenn Sie unbedingt Käse möchten, nehmen Sie entweder Mozzarella mit nur 20 Prozent Fettanteil oder Frischkäse“, rät die Expertin. „Nach dem Backen mit Rucola garnieren. Da gibt’s ordentlich was zu kauen – das erhöht das Sättigungsgefühl.“

Tiefkühlgerichte entschärfen
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Kalorienbomben entschärfen: Tiefkühlgerichte entschärfen

In vielen Tiefkühlgerichten finden sich kleine Fertigsoßenwürfel. In der Regel haben sie eine helle Farbe und sind leicht zu erkennen. In diesen kleinen Biestern stecken die meisten Kalorien überhaupt, insbesondere in Form von Fett. Checken Sie deswegen kurz die Inhaltsangabe auf der Tüte oder der Verpackung, bevor Sie das gefrorene Essen in Pfanne, Topf oder Mikrowelle geben. „Picken Sie sämtliche Fertigsoßenwürfel aus der Mischung heraus“, rät Ernährungs-Expertin Ambrosius. „Die fehlende Soße ersetzen Sie hinterher durch Gemüse- oder Fleischbrühe.“ Schmeckt meist genauso lecker, aber auf die Art sparen Sie bis zu 50 Prozent der enthaltenen Gesamtkalorien.

Salatdressing durchschauen
3 / 8 | Salatdressing durchschauen

Kalorienbomben entschärfen: Salatdressing durchschauen

Salatsoßen aus dem Supermarkt fallen in Sachen Kaloriengehalt äußerst unterschiedlich aus. Sie kippen sich so rasch 300 Extra-Kalorien in Ihr Grünzeug, und das macht den angestrebten Abnehmeffekt zunichte. „Lassen Sie besser die Finger von weißen und anderen nicht durchsichtigen Soßen“, warnt die Ernährungsberaterin. „Wählen Sie stattdessen eine, durch die man hindurchgucken kann.“ Letztere enthält in der Regel Essig (oftmals Balsamico). Den finden Sie dann auch in der Zutatenliste auf der Rückseite. In den undurchsichtigen Soßen steckt oft Sahne. Noch besser: Soßen selber machen. Essig, Öl und Senf mischen – fertig! Das kostet Sie wirklich kaum Zeit.

4 / 8 | Abgepacktes Essen verbessern

Kalorienbomben entschärfen: Abgepacktes Essen verbessern

Apropos Salat: Nicht nur Soßen können Sie so tunen, ganze Fertigsalate, etwa Kartoffelsalat, lassen sich so entschlacken. Ambrosius: „Ersetzen Sie etwa die Hälfte der Masse durch frisch geschnittene Kartoffeln.“ Diese kochen Sie vorher selbst – oder Sie nehmen vorgegarte aus dem Supermarkt. Alternativen: Radieschen oder Salatgurken, die haben noch weniger Kalorien als Kartoffeln. Zum Schluss etwas Naturjogurt dazu, dann alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. So sparen Sie bis zu 150 Kalorien. Auch lecker und gut für das Sixpack: Wandeln Sie den Kartoffelsalat in einen Nizza-Salat um, indem Sie Tunfisch, Tomaten und grüne Bohnen hinzufügen.

5 / 8 | Verzichten Sie auf Cola, Limo & Co.

Kalorienbomben entschärfen: Verzichten Sie auf Cola, Limo & Co.

Vor allem bei Getränken lassen sich die Kalorien wirksam einsparen. Mit 0,5 Liter Cola oder Limo spülen Sie mal eben 200 Kalorien runter – ohne satt zu werden. Nun könnten Sie Cola durch Cola light ersetzen – die hat zwar keine Kalorien, aber der darin enthaltene Süßstoff verändert die Wahrnehmung der Geschmacksknospen. "Sie brauchen mehr Zucker, um den gleichen süßen Geschmack zu empfinden", so Ernährungsberaterin Dr. Petra Ambrosius aus Wiesbaden. "Der Körper meldet, dass Zucker fehlt – dadurch wird die Lust auf Süßes noch stärker."

Die bessere Lösung: "Mischen Sie die braune Brause mit einem Drittel Sprudel", rät Ambrosius. "Wichtig ist, dass das Wasser viel Kohlensäure enthält, ansonsten schmeckt’s abgestanden." Das funktioniert übrigens mit allen Softdrinks. Nach einigen Tagen können Sie auf ein Mischungsverhältnis von 1 zu 1 heruntergehen. "Auch dann schmeckt’s noch", so die Expertin. Es spricht nichts dagegen, den Cola-Anteil von Woche zu Woche weiter zu senken. So entwöhnen Sie sich fast unmerklich – und landen am Ende vielleicht bei Wasser pur.

6 / 8 | Trinken Sie Saft mit Früchtetee

Kalorienbomben entschärfen: Trinken Sie Saft mit Früchtetee

Frisch gepresste Fruchtsäfte haben viele Vitamine und wertvolle Pflanzenstoffe, darum sind sie gesund und empfehlenswert. Aber nicht in großen Mengen – vor allem, wenn Sie abnehmen wollen. Was viele nicht wissen: Orangensaft (47 kcal pro 100 ml) hat mehr Kalorien als Cola (42 kcal).

Noch gefährlicher für Ihren Bauch ist Fruchtnektar. Dabei handelt es sich nicht um reinen Saft, sondern um einen Mix, der laut Lebensmittelverordnung bis zu 20 Prozent Zucker enthalten darf – doppelt so viel Zucker (und doppelt so viele Kalorien!), wie in den meisten handelsüblichen Softdrinks zu finden ist.

Der Kompromiss zwischen viel Geschmack und nur wenig Kalorien gelingt mit folgender Variante am besten: "Strecken Sie den Fruchtsaft mit Kräuter- oder Früchtetee", empfiehlt die Ernährungsberaterin. Bei Nektar sollte das Mischungsverhältnis 1 zu 4 betragen, also 1 Teil Nektar und 4 Teile Tee. Bei Saft ist ein 1-zu-1-Mix erlaubt. Die Expertin: "Mischen Sie nicht Apfelsaft mit Apfeltee, sondern probieren Sie mal neue Kombinationen aus, zum Beispiel Apfel mit Zitrone."

7 / 8 | Knabbern Sie öfter mal Salzstangen

Kalorienbomben entschärfen: Knabbern Sie öfter mal Salzstangen

Knabbereien vorm Fernseher schlagen aus mehreren Gründen auf die Wampe. Erstens liegen Sie beim Verzehr unbeweglich auf dem Sofa und verbrennen besonders wenig Kalorien. Zweitens sind in Knabberkram mehr Kalorien enthalten als in den meisten anderen Nahrungsmitteln. Und drittens setzen Sie besonders fix Fett an, weil Sie spätabends noch essen, wenn es eigentlich schon Zeit zum Schlafen wäre.  Während Ihr Körper sich also kein Millimeterchen bewegt, wandern mit einer 175-Gramm-Tüte Chips satte 870 Kalorien in den Magen – schlimmer geht’s nicht!

Aber es gibt eine bessere Wahl, zum Beispiel Salzstangen. "Es dauert länger, eine Packung Salzstangen wegzuknabbern als eine Tüte Chips", sagt Expertin Ambrosius. Und: Salzstangen (352 kcal pro 100 g) enthalten knapp 30 Prozent weniger Kalorien als Chips (498 kcal), liefern jedoch mehr Volumen, das den Magen füllt. Darum fühlen Sie sich satt, ehe es zum Äußersten kommt. Sie neigen zu Bluthochdruck? Dann greifen Sie zu Sesamstangen.

Es gibt in Sachen Knabbern noch weitere Alternativen, die ebenfalls relativ wenig Kalorien liefern. Dazu gehören Popcorn und Grissini (je 400 kcal pro 100 g). Mit 370 kcal pro 100 g platzieren sich Reiswaffeln kalorienmäßig fast genau in der Mitte zwischen Popcorn/Grissini und Laugengebäck wie Salzstangen/-brezeln.

8 / 8 | Machen Sie sich Ihr Fast Food selbst

Kalorienbomben entschärfen: Machen Sie sich Ihr Fast Food selbst

Wenn es um flottes Futtern geht, haben Sie 3 Möglichkeiten: Imbissbude oder Schnellrestaurant – oder Sie machen zu Hause einen Burger selbst. Beim Fast-Food-Fritzen und am Imbissstand ist die Auswahl eingeschränkt. "Kommen Sie an Burger und Pommes nicht vorbei, bestellen Sie zumindest Salat dazu, um so die Gesamtkaloriendichte zu verringern", rät Ökotrophologin Ambrosius. Wegen des größeren Volumens hält die Sättigung länger vor. Dann fällt es Ihnen vielleicht auch leichter, an Stelle des XXL-Menüs ein L-Menü zu wählen. "Es führt kein Weg daran vorbei, auf Portionsgrößen zu achten", so die Expertin. "Iss die Hälfte‘ ist bei Hamburgern, Pommes und Co. die beste Lösung, auch wenn’s Männern schwer fällt, aufs Maximum zu verzichten."

Bei McKing oder an Kallis Imbiss sollten Sie sich zudem nach Pommes-Alternativen umsehen. Klar, Bratkartoffeln bringen keine Vorteile, greifen Sie jedoch zu, wenn es dort Salz- oder Ofenkartoffeln gibt – die lassen mit zirka 85 kcal pro 100 g Ihre Fettpolster nicht ganz so schnell anwachsen wie Fritten. Ideal ist die eigene Burger-Fabrikation in der heimischen Küche. Dann können Sie etwa frischen Salat und Gemüse auf die Bulette packen, so dass Sie neben weniger Kalorien reichlich Vitamine, gesunde Pflanzen- und Ballaststoffe aufnehmen.

Auf den Geschmack gekommen? Hier gibt es unsere besten Burger-Rezepte zum Nachkochen.

 
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