Jetzt finden Sie den G-Punkt Ihrer Partnerin wirklich

Sie steht auf die Stimulation des G-Punkts
Wenn Sie ihren G-Punkt finden, sind Sie ihr Held – wir zeigen Ihnen wie's geht!

Der G-Punkt ist für viele Männer ein weißer Fleck auf der Landkarte der weiblichen Lust. Eine Forschungsreise lohnt, denn am "G" können Sie die weibliche Ejakulation auslösen. Wir navigieren Sie zum Hotspot

Das magische "G": Es steht bei den meisten Frauen für Genuss, Geilheit und guten Sex. Bei vielen Männern hingegen steht es in der Hauptsache für gut Glück, denn die Suche nach dem mysteriösen Aktionspunkt gestaltet sich für viele wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Fest steht: "G" steht für Geduld bei der erotischen Entdeckungsreise. Wir geben Ihnen Tipps, wo und wie Sie forschen sollten.

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Gibt es den G-Punkt wirklich?

Der G-Punkt wird etwa genauso heftig diskutiert wie das Mysterium um das Bermuda-Dreieck oder das Monster von Loch Ness. Gibt es diese Phänomene wirklich oder sind sie nur Hirngespinste? Selbst Sexualwissenschaftler sind sich noch nicht einig, ob der G-Punkt wirklich so existiert, wie ihn sein Entdecker ursprünglich definiert hat. War die Suche tausender Männer nach dem magischen Hotspot also völlig umsonst? Nein, denn feststeht, dass die Berührung eines speziellen Fleckes in der Vagina viele Frauen besonders scharfmacht und sie erfolgreicher zum Orgasmus bringt – und sogar zu weiblichen Ejakulation, dem so genannten "Squirting" führen kann. Einen versteckten höchst effektiven Hotspot gibt es also wirklich – wir nennen ihn der Einfachheit halber G-Punkt.

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Über die Existenz des G-Punktes streiten sich die Geister
Gibt es den G-Punkt? Ja! Aber nicht alle Frauen reagieren gleich auf die Stimulation

Was ist der G-Punkt?

Benannt ist der Hotspot nach seinem Entdecker, dem Gynäkologen Dr. Ernst Gräfenberg. Er beschrieb ihn in den 50er-Jahren als eine erogene Zone an der vorderen Vaginalwand, die die Harnröhre umgibt. Sie schwillt bei sexueller Erregung an und reagiert hochsensibel auf Berührung. Die Zone hat etwa die Größe einer Münze und befindet sich Zirca 4 bis 5 Zentimeter hinter dem Scheideneingang. Sie fühlt sich, im Vergleich zu den glatten Scheidenwänden, rau oder gerippt an. In der sensiblen Zone befindet sich, laut Gräfenberg, die weibliche Prostata, deren Drüsengewebe bei sexueller Reizung Sekrete produziert und so die weibliche Ejakulation auslösen kann.

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Warum ist der G-Punkt so schwer zu finden?

Sie haben den G-Punkt noch nie bei einer Frau ertastet? Keine Sorge, sogar viele Frauen sind noch auf der Suche nach der sagenumwobenen erogenen Zone. Wissenschaftler des britischen King’s College in London haben 1800 Frauen befragt, ob sie glauben, den Lustspot zu besitzen. Das Ergebnis: 56 Prozent antworteten mit Ja. Heißt: Nur etwas mehr als die Hälfte aller Frauen hat das heiße Areal schon selbst in ihrer Vagina gefunden. Die Schwierigkeit bei der Suche nach der mysteriösen Lustzone liegt nämlich nicht nur darin, dass er erst bei starker Erregung anschwillt, sondern auch darin, dass Frauen unterschiedlich sensibel auf die Berührung des Hotspots reagieren. Es soll aber auch Frauen geben, die sich selbst noch nie auf Entdeckungsreise nach dem G-Punkt gemacht haben. Schade, denn die Stimulation des G-Spots führt zum so genannten vaginalen Orgasmus, den die meisten Frauen intensiver beurteilen als den klitoralen Höhepunkt, zu dem es durchs bloße Erregen des Kitzlers kommt. 

So erreichen Sie ihren G-Punkt
Gut versteckt: Der G-Punkt tritt erst hervor, wenn die Liebste erregt ist

So finden Sie den G-Punkt

Sie erreichen die G-Zone am besten mit 2 oder 3 Fingern, wenn die Liebste vor Ihnen auf dem Rücken liegt und die Knie zur Brust anzieht. Warten Sie, bis Ihre Partnerin erregt ist, geben Sie dann einen Tropfen Gleitgel auf die Fingerspitzen (Fingernägel vorher kürzen!), führen Sie die Finger (Handfläche nach oben) nun in ihre Vagina ein und fahren Sie die obere Scheidenwand (zur Bauchdecke) entlang bis Sie einen rauen oder erhabenen Fleck aus weichem Gewebe ertasten: Das ist das heiße G-Areal.

So stimulieren Sie den G-Punkt

Herzlichen Glückwunsch! Wenn Sie den G-Punkt ertastet haben, ist schon ein entscheidender Schritt geschafft. Jetzt sollten Sie dem Reflex widerstehen, unkontrolliert zu drücken. Es handelt sich nicht um einen Zündknopf, sondern um eine Zone, die durch sanfte Druckreibung und vorsichtiges Kitzeln aktiviert wird. Bewegen Sie Ihre Fingerspitzen so, als würden Sie jemanden zu sich locken. Variieren Sie Druck und Tempo, aber steigern Sie sich nicht nur, weil die Partnerin wenig Rückmeldung gibt. Oft sind die Damen selbst so gespannt auf neue Empfindungen, dass sie keinen Pieps machen. Fragen Sie ruhig nach, wie es sich für sie anfühlt. Um die Empfindungen Ihrer Partnerin zu erhöhen, legen Sie die andere Hand flach auf ihre Bauchdecke. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie nicht zu viel Druck ausüben. In der fortgeschrittenen Variante ändern Sie die Position Ihrer Hand so, dass nur noch der Ballen auf dem Bauch ruht und Sie mit Zeigefinder und Daumen den Kitzler verwöhnen können. Mit diesem Handgriff bringen Sie viele Frauen zielsicher zum elektrisierenden Orgasmus.

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Auch mittels Sexspielzeug können Sie den versteckten Hotspot stimulieren. Die Spitzen von G-Spot-Vibratoren oder -Dildos sind leicht gebogen. Beim Einführen sollte die Krümmung nach oben zeigen, um den Lustfleck optimal zu erreichen. U-förmige Vibratoren stimulieren gleichzeitig G-Punkt und Vulva.

Die besten Stellungen zur Stimulation des G-Punktes
In einigen Sex-Stellungen trifft die Penisspitze direkt ins Ziel – wir zeigen Ihnen welche

5 Sexstellungen, die den G-Punkt stimulieren

Es gibt Sexstellungen, in denen Ihr Penis den G-Punkt besser stimuliert, als in anderen. Abhängig ist das auch von der individuellen Krümmung Ihres Penis. Hier kommen die besten G-Positionen:

Sexstellung #1: Der Doggy-Style
Der Doggy-Style, auch Hündchenstellung genannt, eignet sich zur G-Stimulation perfekt. Wenn Ihre Partnerin ein Hohlkreuz macht, stoßen Sie mit der Spitze Ihres Glieds direkt auf die Lustzone.

Sexstellung #2: Die Reiterin
In der Reiterstellung hat Ihre Partnerin selbst in der Hand, wie stark Sie am Hotspot anklopfen. Lehnt sie sich nach hinten, intensiviert sich der Druck auf den G-Punkt.

Sexstellung #3: Die Löffelchenstellung
In dieser Position wird der vordere Bereich der Vagina besonders stimuliert, weil der Penis nicht tief eindringen kann. Die Frau kann ihre Empfindungen erhöhen, indem sie ein Bein auf Ihre Hüfte legt.

Sexstellung #4: Der Schmetterling
Ihre Partnerin legt sich mit dem Rücken auf einen Tisch oder den Boden (Kissen unterlegen!). Sie stehen vor ihr, Ihre Liebste legt die Beine auf Ihren Schultern ab. Jetzt kippt sie ihr Becken so, dass es mit dem Rücken eine Linie ergibt. Jetzt stützen Sie ihre Hüften, stoßen – und machen zielgenaue Treffer!

Sexstellung #5: Das Schaukelpferd
Sie sitzen bequem auf einem Stuhl oder Sessel. Ihre Partnerin sitzt auf Ihrem Schoß und schlingt die Beine um Ihre Hüfte. In dieser Stellung können Sie keine tiefen Stöße ausführen, dafür treffen Sie genau die richtige Stelle, sofern Ihre Partnerin (durch leichte Änderung der Sitzposition) den Penis an den Hotspot dirigiert.

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Das Upgrade des G-Punktes: der CUV

Wenn Sie es draufhaben, den G-Punkt einer Frau zu stimulieren, haben Sie anderen Männern einiges voraus. Einen Schritt weiter gehen Sie, wenn Sie sich nicht nur auf den G-Spot oder den Kitzler konzentrieren. Italienische Forscher von der Universität Tor Vergata in Rom haben kürzlich herausgefunden, dass viele Frauen auf die Stimulation des CUV stehen. Zum clitourethrovaginal complex, wie der CUV in der Fachsprache heißt, gehören neben den Scheidenwänden (an der auch der G-Punkt liegt) und dem Kitzler, auch die Harnröhre und die innenliegenden Wurzeln der Klitoris. Der gesamte Bereich ist durch Gewebe, Nerven und Blutbahnen miteinander verbunden. Heißt: Sie sollten beim Heißmachen der Frau darauf achten, sich nicht nur auf einen einzelnen Spot zu beschränken.

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Fazit: Der G-Punkt ist kein Mythos

Es gibt ihn wirklich! Jedoch reagieren Frauen unterschiedlich auf die Liebkosung der Lustzone. Es ist grundsätzlich eine gute Idee, sich auf die Suche nach dem Hotspot zu machen. Andernfalls bringen Sie sich und Ihre Liebste womöglich um heiße neue Erfahrungen. Machen Sie sich aber keinen Stress, wenn Sie den Fleck nicht gleich beim ersten Mal finden. Gehen Sie immer mal wieder auf Erkundungstour. Es ist nämlich auch abhängig von der Tagesform Ihrer Liebsten, ob der G-Punkt sich von seiner prallsten Seite zeigt. Im Idealfall verwöhnen Sie ausgiebig die gesamte Vulva und Vagina. So regen Sie den Blutfluss im CUV an, was dazu führt, dass die G-Zone sensibler auf Berührungen reagiert. Das ist kein Hexenwerk, aber meist eine Frage von Geduld und Geschwindigkeit: Wenn Sie sich Zeit nehmen, verhilft Ihnen das neue Wissen um den G-Punkt und das Gewebe, in das er eingebettet ist, zu einem erfüllteren Liebesleben und Ihrer Partnerin zu intensiveren Orgasmen.

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