Flirt-Taktiken: So haben Sie nächste Woche mehr Sex

So haben Sie nächste Woche mehr Sex
Mit diesen Flirt-Strategien und Taktiken gehen Sie sicher nicht alleine nach Hause

1- 3-Mal haben Deutsche im Durchschnitt Sex pro Woche. Sie wollen mehr? Mit unseren 12 Flirt-Taktiken ist in Ihrem Bett nächste Woche garantiert mehr los

Ein bis dreimal geht es in deutschen Schlafzimmern zur Sache, so eine Studie von mafo.de im Auftrag eines Online-Shops. Auf Bundeslandebene kommt es demnach besonders häufig in Schleswig-Holstein zum Liebesspiel (dort haben über 12 Prozent mehr als fünfmal pro Woche Sex), in Rheinland-Pfalz herrsche eher Flaute im Bett. Das ist Ihnen zu wenig? Mit diesen Flirt-Strategien und Taktiken gehen Sie sicher nicht alleine nach Hause:

1. Lektion: Nehmen Sie eine Freundin mit

Verabreden Sie sich mit Ihrer besten Freundin, Ihrer Schwester oder einer anderen Frau, die nicht Ihre Mama ist. Denn mit dieser Strategie erhöhen Sie Ihre Chancen, von anderen Frauen wahrgenommen zu werden. „Männer, die Aufmerksamkeit von einer Frau bekommen, werden von anderen Frauen als attraktiver empfunden“, berichtet Flirt-Forscher Baranowsk von der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, der sich seit fünf Jahren dem Thema wissenschaftlich widmet. Frauen gehen davon aus, dass ein Mann, der eine Frau an seiner Seite hat, als Mann interessant sein muss. Ansonsten würde sich seine Begleiterin gar nicht mit ihm abgeben. Andersherum funktioniert das übrigens nicht, denn: „Männer finden Frauen in männlicher Begleitung sogar unattraktiver“, sagt der Experte.

2. Lektion: Achten Sie auf ihr Lächeln

Sprechen Sie niemals eine Frau an, die Sie nicht wenigstens einmal angelächelt hat. Lächeln ist eine mächtige Botschaft in der Kunst der Verführung. Es sagt Ihnen: „Ich bin glücklich“, oder sogar: „Ich bin glücklich, dich zu sehen.“ Baranowski: „Ein Lächeln kann aus mehr als 45 Metern erkannt werden und ist universell verständlich. Darüber hinaus ist es ansteckend und erzeugt Fröhlichkeit bei jenen Menschen, die angelächelt werden.“ Kurz: Es erleichtert den Einstieg in ein Gespräch. Betrachten Sie das Lächeln einer Frau als eine Einladung, sie anzusprechen.

3. Lektion: Blicken Sie ihr in die Augen

Wollen Sie eine Frau erfolgreich ansprechen, sollten Sie darauf achten, wie die Auserwählte auf Sie reagiert. Daran können Sie nämlich sicher ablesen, ob Ihr Flirt-Versuch überhaupt eine Chance hat. „Typischerweise beginnt eine Frau das Umwerben damit, dass sie potenzielle Partner scannt, mit dem Fokus auf deren Gesichtern“, sagt Psychologe Baranowski. Beobachten Sie genau, was geschieht, nachdem Sie mit ihr in Blickkontakt geraten sind. Der Experte: „Falls sie ihre Augen dann horizontal abwendet, war das Ganze wohl eher ein zufälliger Kontakt.“ „Schaut sie dagegen nach unten, nachdem sie von Ihnen wahrgenommen wurde, zeugt das von Interesse.“ Noch deutlicher wird es, wenn sie mehrmals nacheinander zu Ihnen herüberschaut und Ihrem Blick länger standhält. Beim Flirten sind 3 Sekunden übrigens eine Ewigkeit.

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4. Lektion: Deuten Sie ihre Signale

„Achten Sie besonders darauf, ob die Frau ihren Kopf ruckartig zurückwirft. Das dauert nicht länger als 2 Sekunden, ist aber ein für Sie gutes Zeichen“, erklärt der Experte. Dieses Signal bedeutet nämlich: Sie hat keine Angst vor Ihnen. Darüber hinaus spielt auch die so genannte Automanipulation in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle: Die Frau rückt ihre Kleidung zurecht oder fährt sich mit einer Hand durch die Frisur. „Damit will sie sich und ihr tolles Haar präsentieren, als ein Zeichen für Jugendlichkeit und Schönheit“, erläutert der Psychologe. Und das alles heißt: Diese Frau ist offen für Flirt-Versuche.

5. Lektion: Nutzen Sie Körpersprache

Forscher bekamen heraus: Erfolgreiche Flirter setzen auf deutlich mehr Körpersprache als nicht so erfolgreiche. Diese Art Körpereinsatz symbolisiert nämlich einen hohen sozialen Status. „Dabei geht es nicht darum zu zeigen, dass man einen super Job zu hat, der viel Knete einbringt, sondern dass man in der Lage ist, mit dem Umfeld erfolgreich zu interagieren“, erläutert der Experte. Wenn Sie mehr und mit offensichtlicheren Bewegungen gestikulieren und beispielsweise Kumpels in der Bar freundschaftlich berühren, indem Sie ihnen auf die Schulter klopfen, macht Sie das in den Augen der Frau als potenziellen Partner attraktiver.

6. Lektion: Gehen Sie nie in die Vollen

Es gibt im Grunde genommen 3 Arten, eine Frau anzusprechen: direkt, unverfänglich und lustig. Je direkter Sie rangehen, desto riskanter, denn: „Ein Flirt lebt von der Zweideutigkeit. Gehen Sie sofort in die Vollen, ist der Spaß für die Frau vorbei – und es wird ernst“, sagt Baranowski. „Frauen wollen aber dieses Vorspiel, um in der Zeit sicherzustellen, dass der Casanova hält, was er verspricht.“ Darüber hinaus bietet die direkte Art keinen Handlungsspielraum. Die Dame muss sich quasi sofort und nur anhand Ihres Äußeren entscheiden. Sie weiß nicht, ob mehr dahinter ist – und was. „Da die meisten Frauen auch lustige Anmachen nicht mögen, sollten Sie sich besser auf die unverfängliche Variante konzentrieren“, empfiehlt der Flirt-Experte. Starten Sie Ihre Annäherung also mit einem „Hallo“. Oder so: „Was hältst du von der Band?“ Ja, tatsächlich ist es oftmals so simpel!

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7. Lektion: Fangen Sie immer klein an

„Menschen sind generell eher bereit, einer großen Bitte nachzukommen, wenn sie vorher um einen kleinen Gefallen gebeten wurden“, erklärt der Psychologe. Eine große Bitte ist in Ihrem Fall etwa die Frage nach der Telefonnummer einer Frau, die Sie gerade angesprochen haben. Sie fragen jedoch nicht sofort nach dem, was Sie wollen, sondern zum Beispiel, ob sie den Wein empfehlen kann, den sie trinkt. Es sollte sich immer um einen Inhalt handeln, der es Ihnen erlaubt, weiter zu reden. Der Effekt: „Wenn Sie erst mal eine Weile mit der Frau sprechen, wirkt auch die Frage nach der Telefonnummer nicht mehr so absurd wie zu Beginn“, so der Flirt-Experte. Sie gibt langsam ihre Deckung auf und wird offener. Das funktioniert manchmal auch andersherum, wenn Sie nach etwas total Ungewöhnlichem fragen, also zum Beispiel: „Hast du Lust, spontan mit mir nach Italien zu fahren?“ Wenn sie ablehnt (was sie sehr wahrscheinlich tun wird), fragen Sie, ob sie dann wenigstens auf einen Snack zum netten kleinen Italiener um die Ecke mitkommt. Bei dieser Überrumpelungstaktik ist es allerdings sehr wichtig, dass Sie mit einem Augenzwinkern an die Geschichte herangehen.

8. Lektion: Stellen Sie offene Fragen

„Vermeiden Sie geschlossene Fragen, um ein Gespräch zu beginnen“, empfiehlt der Experte. Also solche, auf die sie nur mit Ja oder Nein antworten kann. Zudem brauchen Sie einen passenden Übergang von der Einstiegsfrage in die Konversation. Also, nach der Frage: „Wo ist denn der Barkeeper?“, sollten Sie nicht sofort nachlegen, ob sie mit Ihnen einen Drink nimmt. Viel besser etwa: „Und, wo kommst du her?“ Baranowski: „Es ist wichtig, dass in den ersten Minuten keine Stille aufkommt und der Ball am Rollen bleibt.“ Studien haben nämlich gezeigt: In Unterhaltungen, in denen weniger als die Hälfte der Zeit geredet wird, werden die Gesprächspartner als weniger attraktiv eingestuft. Anders verhält es sich, wenn zwischen 80 und 95 Prozent der Zeit gequasselt wird. „Das ist ein Zeichen dafür, dass die Gesprächspartner sich mögen“, erklärt der Flirt-Experte. Und das geht sogar noch weiter. „Wenn Sie in dem Gespräch agieren, als würde diese Frau sie bereits mögen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie das nach einer Weile tatsächlich tut.“

9. Lektion: Berühren Sie die Frau

Wenn Sie bei einer Frau erfolgreich ankommen wollen, dann hilft es, wenn Sie die Herzdame berühren. Nicht nur emotional – das kommt etwas später –, sondern tatsächlich mit Ihren Händen. Forscher haben nämlich ermittelt, dass Frauen beispielsweise eher bereit dazu sind, mit einem Mann zu tanzen, wenn dieser sie bei der Frage „Möchtest du tanzen?“ leicht anfasst. Von allen Frauen, die in einem Test bereit waren zu tanzen, hatte der Mann 65 Prozent leicht am Oberarm berührt. Aber Vorsicht: Die Betonung liegt hier auf leicht und Oberarm! Wird unter dem Tisch gefummelt, schwingt die Dame nicht das Tanzbein, sondern ihre Handtasche – gegen den Kopf des Fummlers. In einem weiteren Test auf der Straße gaben doppelt so viele Frauen ihre Telefonnummer heraus, wenn ein Kontakt da war. Nonverbale Kommunikation ist also wichtig. Berührung signalisiert den Frauen einen hohen sozialen Status. Ein Mann, der andere anfasst, hat alles unter Kontrolle. „Zudem fühlt es sich einfach gut an – es ist ein erster Schritt in Richtung Intimität“, so Baranowski.

10. Lektion: Tun Sie desinteressiert

Bei wissenschaftlichen Studien kam heraus: Frauen fühlen sich eher zu Kerlen hingezogen, die klares, überdurchschnittliches Interesse signalisieren. Mehr noch: Lagen den Frauen gar keine Informationen darüber vor, wie sehr der Mann an ihnen interessiert war, schätzten sie dieselben Männer gar als noch attraktiver ein. Mysteriös zu wirken ist also interessanter, als (nur) interessiert zu erscheinen. Um das auf die Spitze zu treiben, können Sie Desinteresse vorspielen. „Das klappt auch deshalb oft, weil Menschen allgemein das wollen, was sie nicht bekommen können“, erklärt der Psychologe.

11. Lektion: Widersprechen Sie ihr

Ein Gesprächspartner wird dann als attraktiver eingestuft, wenn er erst anderer Meinung ist und später zustimmt. „Eine Erklärung dafür ist, dass Ihr Gegenüber das Gefühl hat, er oder sie hätte Einfluss auf Sie – und das finden wir alle gut“, sagt Baranowski. Eine andere Theorie: „Eine Gegenmeinung produziert ein höheres Stresslevel, das sinkt, wenn Zustimmung kommt. Diese positive Emotion wird möglicherweise fehlinterpretiert.“ Je später Sie von Ablehnung zu Zustimmung wechseln, desto attraktiver werden Sie von einer Dame eingestuft. Sie sollen natürlich nicht dauernd widersprechen. Aber ein kleiner Disput am Anfang heizt die Diskussion ein wenig an.

12. Lektion: Erhöhen Sie ihren Puls

Gehen Sie mit ihr in den Vergnügungspark und machen da gemeinsam eine Achterbahnfahrt. Wieso? Wenn ihr Herz vor Aufregung schneller schlägt, pocht es auch für Sie. „Viele Menschen interpretieren diese körperlichen Signale bei sich selbst falsch und gehen davon aus, dass der andere für das Herzklopfen verantwortlich ist und nicht die Aktivität“, sagt Baranowski. Dadurch wird ein Gegenüber als attraktiver empfunden. Das würde nun nahelegen, dass Sie sich bei einem Date im Kino gemeinsam einen Horrorfilm angucken. Dann sollten Sie allerdings auch sicher sein, dass Sie selbst das mental packen und nicht vor Schreck das Popcorn im Saal verteilen. Warum? Um der Dame zu imponieren! Wissenschaftler haben auch herausgefunden, dass der Mut der Männer für Frauen mehr wert ist als deren Freundlichkeit. Was wiederum nicht heißen soll, dass Sie den ungehobelten Klotz geben müssen. Denn nach allen Lektionen gilt immer noch die oberste Regel: Wer flirten will, muss freundlich sein!

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