Weihnachtsgeschenke: So kauft man sicher im Netz

Vorsicht vor unseriösen Online-Händlern
Entspannend ist das Weihnachts-Shoppen im Netz nur, wenn die Sicherheit Ihrer Daten gewährleistet ist

Sie kaufen Weihnachtsgeschenke online? Diese 7 Regeln bewahren Sie vor Sicherheitsrisiken im Netz

Regel 1: Wählen Sie sichere Passwörter und geben Sie diese niemals an Dritte weiter

Ihr Passwort sollte bestenfalls eine 8-stellige Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein. Wählen Sie niemals Wörter, die andere leicht erraten könnten. Einträge aus Wörterbüchern, Begriffe, die mit Ihnen persönlich zu tun haben oder Ihr eigener Name sollten tabu sein. Wichtig: Geben Sie auf jeder Homepage ein anderes Passwort an.

Regel 2: Achten Sie auf technische Sicherheit bei der Datenübertragung

Befindet sich in der Adresszeile Ihres Browsers das Kürzel https:// werden Ihre persönlichen Daten sicher und verschlüsselt an den Anbieter übertragen. Zusätzlich ist das an einem kleinen Schloss-Symbol in der unteren Browserleiste erkennbar. Seien Sie skeptisch, wenn diese Hinweise fehlen, denn dann sind Ihre Daten möglicherweise nicht sicher.

Regel 3: Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters

Sammeln Sie so viele Informationen wie möglich über den Anbieter. Achten Sie darauf, dass dessen Identität und Anschrift genannt werden, Garantie- und Gewährleistungsbedingungen sowie Widerrufs- oder Rückgaberecht auffindbar und verständlich sind. Lesen Sie Bewertungsprofile auf Online-Marktplätzen. Auch Internet-Gütesiegel sind ein guter Beweis dafür, dass Sie es hier mit einem vertrauenswürdigen Verkäufer zu tun haben. Eine Übersicht der Gütezeichen finden Sie unter www.internet-guetesiegel.de

Regel 4: Prüfen Sie Artikelbeschreibung sowie Versand- und Lieferbedingungen

Lesen Sie zuerst die Beschreibung der Artikel, die Sie bestellen wollen, genau durch und sehen Sie sich die Bilder der Produkte an. Fehlen Informationen, ist Ihnen etwas unklar oder erkennt man die Ware auf dem Foto nicht – fragen Sie beim Verkäufer nach. Auch Lieferbedingungen und Versandkosten sollten vom Anbieter angegeben werden. Befindet sich die Ware außerhalb der EU müssen Sie sich außerdem über mögliche Zusatzkosten wie Steuern oder Zoll informieren.    

Regel 5: Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden

Bietet der Verkäufer eine Zahlung per Rechnung, Bankeinzug oder Kreditkarte an, sind Sie auf der sicheren Seite. Auch mit einem Online-Zahlungsservice wie etwa PayPal können Sie nichts falsch machen. Zögern sollten Sie aber, wenn der Anbieter eine Bezahlung über Bargeld-Transfers wie Western Union oder MoneyGram vorschlägt. Die sind nur dann geeignet, wenn Sie den Verkäufer persönlich kennen.

Regel 6: Achten Sie auf Ihr Widerrufs- oder Rückgaberecht bei gewerblichen Anbietern

Der Händler muss Sie schriftlich oder per E-Mail über Ihr Widerrufs- und Rückgaberecht informieren. Ist dies bereits vor Abschluss des Kaufvertrags der Fall, können Sie die Ware zwei Wochen nach Erhalt problemlos zurückschicken. Erfahren Sie erst nach Vertragsschluss über diese Rechte, können sie die Produkte auch nach einem Monat noch zurückgeben. Generell gilt: Ein Kaufvertrag, der zwischen Käufer und Verkäufer besteht, kann ohne Angabe von Gründen widerrufen und der Artikel zurückgesandt werden.

Regel 7: Schützen Sie sich vor Datenklau

Achtung! Werden Sie per E-Mail dazu aufgefordert, vertrauliche Daten wie etwa Passwörter oder Kreditkarteninformationen über einen Link oder ein Formular einzugeben, steckt meist ein Betrüger dahinter. Seriöse Unternehmen fragen Sie nicht auf diese Weise nach Ihren Daten. Durch das so genannte „Phishing“ oder das Versenden von Schadsoftware wie trojanischen Pferden, versuchen die Betrüger an Ihre vertraulichen Daten zu gelangen. Öffnen Sie Anhänge von E-Mails daher nur, wenn sie den Absender kennen und installieren Sie Antivirenprogramm und Firewall auf Ihrem Rechner.

Weitere Informationen unter www.kaufenmitverstand.de

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