Schwimmtraining: So kraulen Sie mit mehr Speed

Beim Kraulen ist die Haltung des Kopfes entscheidend
Beim Kraulen kommt es auf den Beinschlag und die Lage im Wasser an

Wer beim Kraulen schneller werden will, sollte diese Übungen zur richtigen Lage im Wasser und zum Beinschlag machen

Manch einer kommt sein Leben lang über den Kraulstil eines Königspudels nicht hinaus. Auch schierer Krafteinsatz garantiert allenfalls eine Bugwelle wie eine Hafenbarkasse – Geschwindigkeit machen Sie so jedenfalls nicht. Wollen Sie wirklich Dampf im Becken machen, sollten Sie die folgenden Tipps befolgen:

  • Nur wenn die Lage im Wasser stimmt, der Körper dem Wasser also möglichst wenig Widerstand entgegensetzt, entwickelt man ordentlich Vortrieb. Entscheidend dafür ist die Haltung des Kopfes: Beim Kraulen sollte er nur um die Seitenachse gedreht werden, beim Brustschwimmen ist das ganze Gesicht über den Haaransatz hinaus im Wasser. Geatmet wird möglichst nur nach jedem dritten Zug, das erhöht deutlich die Stabilität.
  • Damit die Beine, der schwerste Bereich des Körpers, Sie nicht aus der Balance bringen: Achten Sie beim Kraulen auf einen schnellen Beinschlag (auf einen Armzug kommen sechs Beinschläge). Brustschwimmer ziehen die Fersen zum Gesäß und stoßen sie dann mit Kraft weg.
  • Drei kleine Übungen um ein besseres Gefühl für die richtige Lage im Wasser zu bekommen:
    1. Schwimmbrett mit ausgestreckten Armen halten, sich ganz auf den korrekten Beinschlag konzentrieren. Dann das Brett zwischen die Beine klemmen und nur mit den Armen schwimmen.
    2. Abwechselnd mit einem Arm kraulen, die Beine schlagen weiter.
    3. In die Brustlage gehen und versuchen, auf der Stelle zu schwimmen.

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