Beziehungsprobleme: Das sind die 5 größten Beziehungskiller

Das sind die 5 größten Beziehungskiller
Zum Paartherapeut? So lösen Sie Ihre Beziehungsprobleme selbst

Geld, Sex, Haushalt. Ihr täglicher Beziehungsstress ist nicht so einzigartig, wie Sie annehmen. Diese 5 Beziehungskiller kennen auch Millionen andere Paare. So kriegen Sie sie ohne Paartherapie in den Griff

Beziehungsproblem 1: "Mein Partner versteht mich nicht oder hört mir nicht zu."

Den ganzen Tag reden wir im Job mit Kollegen oder Fremden, doch für den Partner bleibt am Ende des Tages oft nur wenig Gesprächszeit übrig. Dazu kommt, dass wir Männer uns ohnehin nicht gerne den Mund fusselig reden. Doch die Kommunikation ist für die Beziehung besonders wichtig. Um Nähe zu erzeugen, sollten sich die Partner nicht nur über Wünsche und Ängste auszutauschen, sondern auch alltägliche Erlebnisse miteinander teilen. Dabei ist wirklich nichts zu öde oder unwichtig. Selbst was Sie zu Mittag gegessen haben, kann für die Partnerin spannender sein, als Sie annehmen. Es zählt viel mehr, dass Sie reden, als worüber Sie reden. Der Therapeut würde sagen: Die häufigsten Missverständnisse entstehen durch mangelnde Kommunikation.

Die Lösung: Schaffen Sie Rituale. Kochen Sie zum Beispiel öfter zusammen und besprechen Sie dabei den Tag. Oder gehen Sie vor dem Abendessen gemeinsam eine Runde um den Block. Auch wenn es Ihnen schwerfallen sollte, versuchen Sie, den Mund aufzumachen und fragen Sie auch Ihre Partnerin nach ihrem Tag. Damit Sie nicht den Eindruck erwecken, nicht zuzuhören, sollten Sie auf ihre Aussagen antworten und ihre Worte dabei wiederaufnehmen. So ist sie sicher, dass alles bei Ihnen angekommen ist und fühlt sich verstanden. Im Idealfall interessieren Sie sich wirklich, dann wirkt es auch nicht aufgesetzt.

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Beziehungsproblem 2: "Bei den Finanzen sind wir nie einer Meinung."

Geld ist in Beziehung entweder ein Streitthema oder eines, über das man nicht spricht. Beides ist kontraproduktiv für die Liebe. Überdenken Sie das Thema zunächst allein: Liegen Sie wirklich so weit auseinander, was ihre finanziellen Vorstellungen angeht? Häufig kommen nämlich Paare zusammen, die ähnliche Werte haben. Geldverschwender und Sparfüchse gehen selten dauerhaft gemeinsame Wege.

Die Lösung: Besprechen Sie das Thema Geld niemals im Streit. Machen Sie stattdessen einen Termin aus, bei dem Sie in Ruhe über ihre Haushaltsplanung sprechen. Erklären Sie Ihrer Partnerin offen Ihre Einstellung und hören Sie sich auch ihre Meinung an. Suchen Sie gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten und gehen Sie auch auf Kompromisse ein. Wenn Sie auf gar keinen grünen Zweig kommen, hilft es, die Finanzen zu trennen, statt ein gemeinsames Konto zu führen. Eines steht fest: Geld ist es wirklich nicht wert, dass daran die Liebe zerbricht.

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Auch wenn Sie sich manchmal wundern. Sie und Ihre Partnerin haben mehr gemeinsam, als Sie trennt

Beziehungsproblem 3: "Wir streiten über den Haushalt."

Putzen, Wäsche waschen, Geschirr abspülen – kaum ein anderes Thema sorgt häufiger für alltägliche Konflikte als der Haushalt. Das Spannende daran: Meist steckt dahinter nicht unbedingt die Beschwerde wegen ungerechter Aufteilung, sondern mangelnde Wertschätzung. Das heißt, wenn Ihre Partnerin meckert, dass immer sie diejenige ist, die die Spülmaschine ausräumt, will sie damit nicht unbedingt sagen, dass sie es nicht gerne tut. Sie wünschst sich aber, dass Sie erkennen, dass sie es tut und es nicht für selbstverständlich hinnehmen.

Die Lösung: Bedanken Sie sich öfter beieinander. Das heißt nicht, dass Sie jetzt jedes Mal, wenn Ihr Partner die Toilette geputzt hat, eines Dankesrede halten sollen. Doch wenn Sie sich beispielsweise dafür bedanken, dass Ihre Partnerin den Einkauf übernommen oder gebügelt hat, weiß sie, dass Sie es wertschätzen. Es ist so einfach und höchst effektiv!

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Beziehungsproblem 4: "Unser Sexleben existiert nicht mehr."

In vielen Fällen steckt hinter der Flaute im Schlafzimmer nicht unbedingt Unlust. Stattdessen ist Ihnen in der Partnerschaft vielleicht die emotionale Nähe verloren gegangen. Dann werden Zärtlichkeiten weniger und die Sehnsucht nach gemeinsamem Sex nimmt ab.

Die Lösung: Es ist nicht ungewöhnlich, dass im stressigen Alltag die emotionale Nähe mal leidet. Sie sollten diesen Zustand aber nicht dauerhaft so hinnehmen, sondern etwas unternehmen. Denn funktionierender Sex ist wichtig für die Gesundheit Ihrer Beziehung. Um Ihr Sexleben wieder in Gang zu bringen, brauchen Sie nicht zwingend Hilfe bei einem Sexualtherapeuten holen oder Ratgeber wälzen. Stellen Sie die emotionale Verbindung zum Partner beispielsweise durch intensive, tiefgründige Gespräche wieder her. Nehmen Sie sich in den Arm, berühren Sie sich zärtlich. Wenn Sie die Nähe wiederhergestellt konnten, ist es hilfreich sich für den Sex Zeit zu nehmen. Machen Sie zum Beispiel einen Termin aus oder buchen Sie sich in ein Hotel. Danach darf sich die Sache gerne verselbstständigen. 

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Vernachlässigen Sie nicht die gemeinsame
Vernachlässigen Sie nicht die gemeinsame "Quality Time". Sie ist das Fundament Ihrer Partnerschaft

Beziehungsproblem 5: "Wir verbringen so gut wie keine Zeit mehr zusammen."

Der Job, der Sport, Verabredungen mit Freunden, Kinder und andere Verpflichtungen – eine Woche ist schnell vorbei und die Zeit, die mit dem Partner bleibt ist rar. Dabei ist gerade die gemeinsame "Quality Time" ist das Fundament Ihres langfristigen Lebensglücks. Wenn Ihre Beziehung in die Brüche geht, wird zwangsläufig auch alles andere in Ihrem Leben darunter leiden. Deswegen ist es wichtig, die gemeinsame Zeit wertzuschätzen. Sie ist außerdem Voraussetzung für eine gute Kommunikation und emotionale Nähe.

Die Lösung: Nehmen Sie sich Zeit! Tragen Sie den Termin, wenn nötig, fest in den gemeinsamen Kalender ein. Gehen Sie mit ihrer Partnerin essen oder ins Kino, schauen Sie ihre Lieblingssendung oder machen Sie ausgiebige Spaziergänge. Ganz wichtig: Lassen Sie dabei alle elektronischen Geräte ausgeschaltet und ritualisieren Sie diese Mini-Dates.

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