Sex-Flüsterer: So reden Sie sie zum Orgasmus

So reden Sie sie zum Orgasmus
Mit den richtigen Worten zum Ziel: Wir verraten Ihnen, bei welchen Lippenbekenntnissen Frauen willenlos werden

Es gibt 12 Worte, bei denen jede Frau schwach wird. Es wird Zeit, dass Sie sie kennen- und auswendig lernen und so bei Ihrer Liebsten, für ausgesprochene Höhepunkte sorgen

Am Anfang war das Wort, lange vor der Schlange und dem Apfel. Und die Welt war noch gut und nannte sich Paradies. Wie wäre es wohl, wenn Sie das Wort führen könnten, das absolute Sagen hätten, jetzt, wo die Sünde – zum Glück! – auf der Welt ist? Wenn Sie so bewegend reden könnten, dass eine Frau nicht mehr anders kann, als mit Ihnen zu kommen.

Men's Health hat deshalb für Sie bei weltbekannten Schriftstellern nachgesehen, wie man Frauen schwach macht, heimführt und die erotischen Wesen zur Ekstase redet.

Wir zeigen, wie man Taktiken aus diesen literarischen Ergüssen im wirklichen Leben anwendet. Bis die Dame, die Sie erhört, nicht mehr schweigt, sondern vor Lust stöhnt.

Der Sex-Flüsterer: PHASE 1: Mit Worten kitzeln

„Es gibt keine indiskreten Fragen, nur indiskrete Antworten“, Oscar Wilde

Sie unterhalten sich mit einer offenherzigen Bekanntschaft auf der Party (ach ja, alle hier genannten Tricks funktionieren selbst redend auch mit Ihrer Partnerin, da haben Sie sogar noch leichteres Wort-Spiel). Grundbedingung ist nur ein bisschen Interesse an der Gegenseite, sonst ist alles Reden vergeblich.

Sie beginnen wie immer. Es geht um das Übliche. Wer kennt wen, was man sonst so macht, ganz harmlos. Zu harmlos? So verschärft man unprätenziös den Dialog, um sich nahe zu kommen.

Vom Flüstern zum Knistern kann es nur ein kurzer Weg sein

Der Sex-Flüsterer: So funktioniert’s im echten Leben

Sex, Körper, Anziehungskraft, Attraktivität, Erregung – alles Themen, über die Sie reden müssen. Aber ein schlauer Kerl wie Sie fällt nicht ungehobelt mit der Tür ins Haus, er benutzt die intellektuelle Hintertür: Sex ist heute schließlich ein echtes Kulturthema.

Diskutieren Sie deswegen beispielsweise über eine gewagte Sexszene in einem neuen Film („grandios geschnitten, oder?“), über „Sex And The City“

(„Ist das Frauenbild nicht zu einseitig?“), Bisexualität („Kannst du über deinen Schatten springen?“), eigene sexuelle Erfahrungen („Ich habe schon viel geweint“) oder einfach über den neuen Sexshop für Frauen in der Einkaufszone („Muss das sein?“).

Spielen Sie die Unschuld vom Lande und lassen Sie sich aufklären. Das Thema ist unverfänglich weit weg vom Schambereich der Gesprächspartnerin – und doch kitzlig nah dran. Das bringt sie unvermittelt in Fahrt.

Das mit dem "Ins Ohr flüstern" muss er wohl noch üben

Der Sex-Flüsterer: Mit Wattebällchen werfen

Wem das alles zu schnell geht, der kann auch einen Umweg nehmen: Lästern Sie. Klar, eigentlich ist das ganz gemein – pfui! Aber weil Frauen es nun mal gern tun, sollten Sie das nutzen. Nie ist Tratschen so wertvoll wie beim Flirten. Denn Lachen, vor allem über Dritte, vermittelt Gemeinsamkeit. Kleine Bosheiten prickeln.

Außerdem können Sie beim Lästern das Gespräch in die richtige Richtung steuern. „Ist so ein weit geöffnetes Hemd wie bei Peter okay?“ Oder: „Schau mal, Lutz schaut Sarah auf den Busen. Was hältst du von dem tiefen Ausschnitt?“ Und damit kommen Sie Ihrem Ziel Tuchfühlung schon ein bisschen näher.

Dein Po ist überhaupt nicht zu groß!

Der Sex-Flüsterer: Mehr von ihr

Nun kommt der Coup: Wenden Sie das Thema ins Positive und ins Persönliche, indem Sie offen nach Vorlieben fragen: „Findest du das bei Männern gut?“ Sie fühlt sich bestimmt geschmeichelt ob Ihres Interesses an ihrer Expertinnenmeinung und öffnet sich.

„Was macht für dich den Sex-Appeal einer Frau aus?“ Dieser psychologische Schachzug führt Sie auf interessantes Terrain. Nach wenigen Sätzen redet jede Frau von sich, erklärt Ihnen die eigene Attraktivität und plaudert über ihre Schwächen.

Lassen Sie sich überzeugen. Vor allem jedoch: Widersprechen Sie ihr. „Dein Po ist überhaupt nicht zu groß!“ Sollte Sie nach Ihrem Frauen-Geschmack fragen, dann seien Sie vorsichtig – sie bezieht Ihre Antwort auf sich selbst. Frauen sind so.

Sex – die beste Medizin
Mit einem Lachen beginnt es. Danach läuft es wie von selbst

Der Sex-Flüsterer: Die Welt in Rosa

Frauen stehen auf Romantik, klar. Sie sollten es also nicht versäumen, eine Frau im Werbegespräch mit einem poetischen Spruch zu verzaubern.

Großes Kino! Das lieben die Frauen. Sagen Sie etwas, das Begriffe wie „wir Menschen“, „das Leben“, „Endlichkeit“, „Natur“ oder „die Liebe“ enthält. Wer der Literatur mehr traut als dem eigenen Sprachvermögen, sucht sich aus einer Aphorismen-Sammlung einen viel sagenden Dichter-und-Denker-Satz heraus, den er zitiert und mit den Worten „Weißt du, das beschäftigt mich nun einmal“ abrundet. »

Ihre Gesprächspartnerin wird bemerken, was für ein tiefgründiger Typ Sie sind. Einer, mit dem man mitgehen kann. Das kommt jetzt.

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Überzeugende Argumente ins Spiel bringen – er hat es getan

Der Sex-Flüsterer: PHASE 2: Mit Worten überzeugen

„Man muss zu weit gehen, damit man weiß, wie weit man gehen kann“, Heinrich Böll

… nachdem sie miteinander ausgegangen waren, sagte er zu ihr, als sie sich bei ihr im Hausflur küssten: „Weißt du, Delorita, ich wollte, du würdest mich nicht so ansehen, ich bin nicht der Heilige, für den du mich hälst.“ … „Sieh mal, Delorita“, sagte er, „ich wollte dich respektieren, aber jetzt … Ich kann nachts nicht schlafen, ich muss immerzu an dich denken … Und da ist noch etwas, ich habe kein Wort davon gesagt oder meine Gefühle gezeigt, denn ich bin ein vorsichtiger Mensch, aber, Delorita“– und er versetzte ihr einen Schock, indem er ihre Hand nach unten an seinen Hosenschlitz zog – „siehst du nicht, in was für einem Zustand ich bin?“ – Sie küssten sich …, bis sie sagte: „Lass uns hineingehen. Ana Maria ist ausgegangen und kommt erst spät zurück“, Oscar Hijuelos, „Die Mambo Kings spielen Songs der Liebe“

Vorspiel besser nur in Maßen
Die Kunst des Verführens: So machen Sie's

Der Sex-Flüsterer: So funktioniert es im echten Leben

Okay, das mit der Hose ist zu direkt für den Hausgebrauch, generell betrachtet ist die Strategie jedoch grandios: Der Verführer macht sich zum Verführten, er stellt sich passiv – obwohl er die treibende Kraft ist. Da ist etwas größer, stärker als sein eigener Wille, ach, die Liebe, die Lust, die Leidenschaft. Welche Frau kann da widerstehen?

Solosex bringt Frauen zum Ejakulieren
Mutprobe: Vertraut Sie Ihnen im Bett auch blind?

Der Sex-Flüsterer: Abenteuerlust reizen

Was eine Frau in so einer Situation braucht, ist ein Mann, der ihr die präsexuellen Hemmungen nimmt. Durch so etwas wie: „Komm schon, trau dich!“ Wie Sie jedoch wissen, hat dieser Text schon damals nicht funktioniert, als Papi wollte, dass seine Kleine im Freibad vom Dreier springt.

Fangen Sie es cleverer an, indem Sie einfach nach einer Situation fragen, in der sich die Schöne etwas getraut hat – fragen Sie nach Mutproben, nach Bungee-Jumping, Rafting, Klettergarten oder verbotenen Früchten.

Die Gesprächspartnerin ist schüchtern und singt in einem Chor? Was glauben Sie, wie aufregend Konzerte sein können! Das Erinnern und Erzählen des erregenden Moments weckt eine abenteuerlustige Stimmung und damit den Wildkatzen-Anteil in ihr, der spontan und lustvoll Grenzen überschreitet. Ja, so eine ist sie. Also, warum nicht auch heute?

Der XXL-Orgasmus
Na, noch Lust auf eine Tasse Kaffee, extra heiß?

Der Sex-Flüsterer: Volles Risiko

Jetzt bitte nur keine falsche Bescheidenheit! Wenn Sie meinen, Ihre Eroberung könnte mitgehen, sie aber noch zögert, wirkt ein überzeugendes „Komm mit!“ am besten. Oder ein „Ich kann dich nicht gehen lassen!“

Vorsichtige Naturen fragen sie jetzt ironisch nach einer Tasse Kaffee, immerhin. Aber betteln Sie nie! Und fragen Sie nicht defensiv, das provoziert einen abschlägigen Bescheid. Direktheit führt am ehesten zum Ziel, sie zeigt, wie intensiv Ihr Begehren ist.

Am 21. Dezember ist Welt-Orgasmus-Tag
Rede Sie ihr den Verstand aus dem Kopf

Der Sex-Flüsterer: PHASE 3: Mit Worten erregen

Bei uns Frauen sitzt der G-Punkt in den Ohren. Wer ihn weiter unten sucht, der verliert seine und unsere Zeit“, Isabel Allende

Sie sind so weit. Intim, wie man so schön sagt, und schon eingedrungen oder gerade dabei. Auch in diesem Moment kann der eloquente Mann noch viel bewegen, denn das Gehirn einer Frau ist nach der Klitoris das wichtigste Lustorgan, sagt sogar die Forschung. Reden Sie jetzt, reden Sie ihr den Verstand aus dem Kopf, damit die Geliebte nicht mehr denkt, sondern nur noch fühlt – Sie fühlt.

Lachen macht Lust auf Sex
Mit der richtigen Strategie bringen Sie weibliche Gletscher zum Schmelzen

Der Sex-Flüsterer: So funktioniert es im echten Leben

Siehe oben, das ist der einfachste Text der Welt: Der Name der Frau. Sprechen Sie ihn aus, immer wieder, zart in ihr Ohr, verliebt in ihr Gesicht, bewundernd zu ihren Brüsten, erregt in ihre Scham. Mit dieser Strategie können Sie sogar weibliche Gletscher zum Schmelzen bringen. Machen Sie sich auf ein feuchtes Vergnügen gefasst.

Der Sex-Flüsterer: Jenseits des guten Tons

Zu dem Thema Vulgärworte befragen wir wiederum die französische Autorin Catherine Millet, die mehr Praxis vorzuweisen hat als eine Busladung Männer und es demzufolge wissen muss:

Nach meiner Erfahrung beschränken sich die meisten Männer auf bestimmte Begriffe oder Sätze. Sie sagen, gleich wirst du gut „durchgevögelt“, „genagelt“; du selbst bettelst, von dem „dicken Schwanz“ durchbohrt zu werden, dieser „stahlharten Rute“, die dir „so gut“ tut.

Aha. Interessant ist auch ihre Begründung dafür, dass vulgäre Äußerungen im richtigen Moment erregend wirken:

Sie lassen uns ein wenig mehr miteinander verschmelzen und beschleunigen die Selbstauflösung, nach der wir in solchen Momenten streben.

Die Lektion für alle etwas vorsichtigeren Sextreibenden lautet: Benutzen Sie vulgäre Ausdrücke nicht unvermittelt, sondern erst, wenn der Verstand den Dienst quittiert und wollüstige Ekstase regiert. Also erst, wenn Ihre Partnerin nach den harten Sachen bettelt.

Der Sex-Flüsterer: Die Lust verdoppeln

Das Prinzip kennen Sie vom Fußball: Ein Tor fällt, der Kommentator brüllt. Klar, man versteht das Tor auch ohne Ton. Es ist aber aufregender, wenn jemand beschreibt, quasi verdoppelt und damit verstärkt, was passiert – etwa so: „Eine wunderbare Vorlage, das sieht gut aus, diese dauernden Vorstöße, nun wieder, jaaaa, er zieht ab, es ist atemberaubend, der Höhepunkt, und – ja, jaaaa, jaaaaaa, Toooor!“ Passen Sie einfach das Thema und die Wortwahl so an, dass die Frau Ihres Begehrens mit von der Partie bleibt.

Auch Millet erkennt den Zusammenhang: Bild und Sprache sind Komplizen, weil der Anblick auch als Vorwand für Kommentare dient. Wie schön er gleitet! Wie weit er hineingeht! Ja!Jetzt ist es aber genug. Wir wissen ja, Sie müssen dringend los. Eine Frau ansprechen. Um dann ein bisschen mit ihr zu reden.

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