Vorsätze fürs neue Jahr: So setzen Sie Ihre neuen Ziele um

So packen Sie endlich Ihre Vorsätze fürs neue Jahr
Setzen Sie sich Belohnungen für das Gelingen

"Im nächsten Jahr werde ich endlich..." Große Worte hört man oft zu Silvester. Wie aber schafft man die Vorsätze

Wenn Sie diese Punkte beachten wird es leichter, Vorsätze zu halten:

Schritt 1: Machen Sie sich einen langfristigen, konkreten Plan dazu, wie Sie das Ziel erreichen wollen.

Schritt 2: Zerlegen Sie das Ziel in Teiletappen.

Schritt 3: Setzen Sie sich Belohnungen und Anreize für das Gelingen, als auch für einzelne Etappen.

Schritt 4: Seien Sie realistisch: Planen Sie Misserfolge ein. "Man sollte nicht nur den Erfolg planen, sondern auch den Misserfolg”, rät Hans-Werner Rückert. Es ist ganz normal, dass man es nicht sofort hundertprozentig schafft, den Plan fehlerfrei durchzuhalten. Viel wichtiger ist, dass man trotzdem motiviert weitermacht.

Schritt 5: Wenn Sie selbst die Wahrscheinlichkeit, dass Sie das Ziel erreichen als gering einschätzen, stehen Ihre Chancen schlecht. Überlegen Sie nochmals genau, wie Sie die Wahrscheinlichkeit dafür erhöhen können.

Schritt 6: Verpflichten Sie sich vor anderen zu Ihrem Ziel. Diese Selbstbindung wirkt positiv für den Vorsatz, sie unterstützt Ihr Vorhaben. Und die anderen werden Sie unterstützen und erinnern.

Schritt 7: Verabreden Sie sich mit Freunden und Partnern: Erklären Sie die zu Verbündeten und besprechen Sie, was Ihnen helfen würde, den Vorsatz zu erreichen. Lassen Sie sich anfeuern!

Schritt 8: Kontrollieren Sie die Störfaktoren, die Sie bei der Erreichung des Zieles behindern können. Bedenken Sie, wie Begleitumstände und andere Faktoren Ihren Erfolg beeinflussen, wie soziale Verpflichtungen das Ziel hindern/fördern können (Abenehmen oder weniger Trinken und Parties etc). Ändern Sie diese Umstände, indem Sie z. B. in der Zeit weniger oft auf Parties gehen, oder auf ein anderes Verhalten umsteigen (z.B. jedes zweite Getränk ist ein großes Glas Mineralwasser).

Schritt 9: Etwas neu zu beginnen ist leichter als sich etwas abzugewöhnen. Im Notfall: Definieren Sie die Situation um. Beispiel: Sie hören mit dem Rauchen auf – das heißt dann: "Ich tue jetzt mal richtig was für meine Gesundheit”, statt "ich verkneife mir das”. Wenn Sie sich etwas abgewöhnen, hilft es, wenn Sie einen Ersatz für die Verhaltensweise schaffen.

Schritt 10: Erinnern Sie sich immer wieder an ihr Ziel, und führen Sie sich vor allem die positive Bedeutung des Zieles vor Augen.

Schritt 11: Es kann Sie innerlich stärken, wenn Sie sich immer wieder daran erinnern, dass Sie das Ziel für sich erreichen wollen, nicht für andere.

Schritt 12: Schreiben Sie sich Erfolge selber zu. Wer denkt, es war nur ein glücklicher Zufall oder "lief eben gut” motiviert sich schlecht. Führen Sie deshalb ein Tagebuch über die Realisierung Ihres Vorsatzes, notieren Sie sowohl die Erfolge als auch alles was Sie dafür getan haben, um Ihr Ziel zu erreichen – das motiviert.

Hans-Werner Rückert ist Diplom-Psychologe und Leiter der Zentraleinrichtung Studienberatung und Psychologische Beratung der Freien Universität Berlin.

Buchtipp: Hans-Werner Rückert: Schluss mit dem ewigen Aufschieben. Wie Sie umsetzen, was Sie sich vornehmen. Campus-Verlag Frankfurt/New York 2006

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