Clever unterwegs: So sparen Sie literweise Sprit

Kampf den Spritfressern
Wer intelligent Auto fährt und ein paar einfache Regeln beachtet, kann eine Menge Benzin sparen

Der größte Schock für Ihre Urlaubskasse: die Benzinpreise. Wir nennen die fiesesten Spritfresser und sagen Ihnen, wie Sie mit dem Auto günstig ans Ziel kommen

Motor: Ein erfrischtes Auto hat weniger Durst: Prüfen Sie Kühlwasser und Ölstand, füllen Sie gegebenenfalls beides bis zur Markierung auf. "Trotz seines höheren Preises lohnt es sich, vorm Urlaubstrip Leichtlauföl zu benutzen", so Bernhard Tschenscher, Technik-Experte beim ADAC. Sie senken auf diese Art den Verbrauch um bis zu sechs Prozent.

Reifen: Zu wenig Luftdruck erhöht den Rollwiderstand – und damit den Verbrauch um bis zu fünf Prozent. Abhilfe: Reifendruck erhöhen, auf 0,1 bis 0,2 bar mehr als in der Anleitung angegeben. Noch geringeren Widerstand bieten Leichtlaufreifen – die sind nicht nur leiser, sondern reduzieren Ihren Spritverbrauch um weitere fünf Prozent.

Gepäck: Gönnen Sie Ihrem Auto die Strandfigur. Das bedeutet: nur
mitnehmen, was Sie auch wirklich brauchen. Wegen des erhöhten Spritverbrauchs kommt Sie der Transport von schwerem Gepäck wie Fahrrädern oft teurer, als wenn Sie sich diese am Urlaubsort leihen. Auch Dachboxen sind Benzinfresser, sie erhöhen den Verbrauch bei 130 Kilometern pro Stunde um volle zwei Liter.

Klimaanlage: "Bloß nicht voll aufdrehen!", rät Tschenscher – sie zieht auf 100 Kilometern bis zu 2,1 Liter mehr. Es gilt: Je geringer der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur, desto weniger Verbrauch. Damit's nicht zu heiß wird in der Blechkiste, vor dem Start Fenster und Türen eine Minute lang öffnen. Angestaute Hitze entweicht, die Klimaanlage hat weniger Arbeit.

Fahrstil: Hey, Sie fahren in den Urlaub, also entspannen Sie sich bereits hinterm Steuer! Durch eine bewusste Fahrweise lassen sich bis zu 20 Prozent Sprit sparen. Wie das? Schnell beschleunigen, die Gänge früh hochschalten (jeweils bei ungefähr 2000 Umdrehungen pro Minute). Danach niedertourig weiterfahren, also im höchstmöglichen Gang. Beim Bremsen möglichst lange die Motorbremswirkung ausnutzen.

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