Gesundheits-Kennziffern: Mit diesen 5 Zahlen werden Sie alt

So bestimmen Sie Ihren Uhrenstil
Mit diesen Zahlen tickt ihre Uhr länger

Manchmal ist Gesundsein ganz leicht – nach diesen Regeln zum Beispiel. Räumen Sie folgenden Zahlen einen festen Platz in Ihrem täglichen Leben ein und bleiben Sie fit

Männer merken sich gern Zahlen – aber wenn sie sich an Werte erinnern sollen, bei denen es um Leben oder Tod geht, ist sein Gehirn blank. BMI, HDL, LDL, PSA, Blutdruck, Blutzucker … gut, wenn der Hausarzt alles schön übersichtlich aufgelistet hat. Doch es gibt noch eine Menge anderer Gesundheits-Kennzahlen. Ziffern, die Sie nicht in jeder Apothekenpostille finden.

Die Sie allerdings davor bewahren, fett zu werden, sich Infektionen einzufangen und an Herzinfarkt oder an Prostatakrebs zu sterben. Merken? Ist gar nicht nötig. Man kann sie sofort in sein Leben einbauen.

 

24 Nüsse

also etwa eine Hand voll pro Tag, senken das Herzinfarktrisiko drastisch. Das haben aufwändige Langzeitstudien gezeigt. Als Ursache gilt der hohe Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren. Zudem enthalten Nüsse (genau wie Samen – zum Beispiel Kürbis- und Pinienkerne oder Sesam – und Mandeln) extra viel natürliches Vitamin E. Es neutralisiert schädigende Substanzen, so genannte freie Radikale. Künstliches Vitamin E in Kapselform hat sich dagegen als Flop erwiesen – es hatte keinen positiven Effekt auf die Häufigkeit von koronaren Herzkrankheiten, also Infarkten und ihren Vorläufern (etwa Angina Pectoris).

 

Die Zahl richtig nutzen: Lange Zeit hatten Nüsse einen schlechten Ruf als Dickmacher – zu Unrecht. Als Zwischenmahlzeit machen Nüsse schnell und lange satt, als Vorspeise genossen verhindern sie Fressorgien bei der Hauptmahlzeit. Trinkt man ein Glas Wasser dazu, wird der Sättigungs-Effekt verstärkt, weil die Fasern aufquellen. Bei einer Abnehm-Studie waren nach 18 Monaten nur noch die Testpersonen schlank, die oft ungesättigte Fette aßen. Wer dagegen auf fettarme Ernährung gesetzt hatte, nahm sehr schnell wieder zu.

 

3-mal Gewichte stemmen

in der Woche sollten Sie, um Diabetes vorzubeugen. Finnische Forscher haben in einer Studie mit gefährdeten Männern herausgefunden: Krafttraining in dieser Dosierung steigert die Insulin-Sensibilität um 23 Prozent gegenüber Menschen, die lediglich Ausdauertraining absolvieren.

 

Die Insulin-Sensibilität bestimmt den Aufwand, den die Bauchspeicheldrüse betreiben muss, um Glucose aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. "Anders als das Ausdauertraining führt das Krafttraining zu einem Zuwachs an Muskelmasse. Und je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto mehr Glucose kann der Körper nutzen", erklärt Dr. Edward Horton, Direktor der Forschungsabteilung am Joslin-Diabetes- Zentrum in Boston. Das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt, wenn der Körper dauerhaft mehr Glucose erhält, als er verbrauchen kann.

Die Zahl richtig nutzen: Absolvieren Sie ein Zirkeltraining! Bei jeder Übung für die großen Muskelgruppen (Arme, Beine, Rücken, Bauch) machen Sie 10 Wiederholungen, danach 30 Sekunden Pause und gehen anschließend zur nächsten Station. Den Zirkel insgesamt 2-mal wiederholen.

 

180 Meter Zahnseide

müssten Sie pro Jahr verbrauchen, würden Sie so fädeln, wie es Ihr Zahnarzt wünscht. Der Jahresdurchschnittsverbrauch in Deutschland liegt aber nur bei 3,75 Metern. Zahnseide ist nicht nur das wichtigste Werkzeug zur Erhaltung Ihrer Zähne, sie schützt auch vor lebensbedrohlichen Entzündungen. Denn die Erreger, die sich in schlecht gepflegtem Zahnfleisch tummeln, können sogar Organe (beispielsweise das Herz) angreifen. Und wenn Ihnen das immer noch nicht reicht: Die gleichen Bakterien verursachen einen fiesen Mundgeruch – und der macht ja bekanntlich einsam.

 

Die Zahl richtig nutzen: Etwa einen halben Meter müssen Sie täglich abrollen. Die Länge des Fadens ist allerdings viel weniger wichtig als die Tatsache, dies täglich zu tun. Mit ein wenig Übung dauert die ganze Prozedur nur ein paar Minuten.

Dabei wird der Faden zwischen den Mittelfingern gespannt und dann durch vorsichtiges Hin- und Herbewegen in den Zahnzwischenraum geführt. Nicht durch die Lücke pressen, sonst verletzen Sie das Zahnfleisch! Legen Sie den Faden mit Spannung um die Seite eines Zahnes und ziehen Sie ihn dann sachte hin und her. Dann ist die andere Zahnseite dran, ehe Sie sich den nächsten Zwischenraum vornehmen. Am besten lassen Sie sich diese Technik von der hübschen Prophylaxe-Expertin beim Zahnarzt demonstrieren.

 

5-Mal zusätzlich die Hände waschen

bewahrt Sie vor einer Schniefnase. Schon länger wissen die Experten, dass die Erkältungserreger an den Händen kleben. Berührt man Nase und Mund – und das tut jeder Mensch mehrmals in der Stunde –, steckt man sich fast zwangsläufig an. Wie Viren an Ihre Händekommen? Zum Beispiel durchs Hände- schütteln, das Be-rühren von Türklinken und Ähnliches. Und wie gehen sie wieder weg? Durchs Händewaschen (bei Soldaten, die an einer solchen Studie mitwirkten, hat es jedenfalls funktioniert).

 

Die Zahl richtig nutzen: Sie brauchen weder Nagelbürste noch Desinfektionsmittel. Normales Händewaschen reicht vollkommen, solange Sie die Seife auch zwischen den Fingern verreiben. Nutzen Sie einfach die Mahlzeiten als Erinnerungsstützen und verschwinden Sie vor dem Essen ins Bad, dann bekommen Sie leicht die fünf zusätzlichen Waschgänge zusammen.

 

3 Stunden pro Woche raus

Wer mindestens 180 Minuten in der Woche Sonnenlicht an seine Haut lässt, der hat mehr Vitamin D und Calcium im Blut und stärkere Knochen als ein Stubenhocker. Das ergab kürzlich eine schwedische Studie. Der Körper braucht Sonnenlicht, um Vitamin D zu bilden – unverzichtbar für kräftige Knochen, denn ohne kann der Körper das Calcium nicht ins Skelett einbauen. Auch wenn oft so getan wird: Osteoporose ist keine Frauenkrankheit! Sie müssen jetzt schon für die Stabilität Ihrer Knochen im Alter sorgen.

 

Die Zahl richtig nutzen: Sie sind jeden Tag draußen und haben trotzdem das Gefühl, die Sonne seit Monaten nicht gesehen zu haben? Macht nichts! Selbst wenn Sie an trüben Wintertagen und dick eingepackt in warme Kleidung nach draußen gehen, bekommt Ihre Haut genug UV-Strahlung ab für die Vitamin-D-Produktion. Selbst durch Nebel und Wolken scheint Sonne immer noch heller als künstliches Licht. Halten Sie nicht nur Ihr Gesicht in die Richtung, in der Sie die Sonne vermuten, sondern bewegen Sie sich auch. Das steigert nämlich nicht nur die Durchblutung und die Vitaminproduktion, sondern auch die Stimmung.

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