Ungereimtheiten in der Vita: Lücken zwischen Ausbildung und Job überbrücken

Lücken  im Lebenslauf: was haben Sie gemacht?
Lücken im Lebenslauf: was haben Sie gemacht?

Personalchefs stolpern gerne über Zeitsprünge im Lebenslauf. So vermeiden Sie Unannehmlichkeiten

Automatisch führen sie zu der Annahme, dass der Bewerber etwas zu verbergen habe. Dies ist ein guter Grund für den Personalchef, im Gespräch nachzubohren. Für Sie als Bewerber kann das allerdings durchaus unangenehm und peinlich werden.

Vor einer gängigen, aber amateurhaft wirkenden Maßnahme, kurze Beschäftigungs- oder Ausbildungspausen zu vertuschen, warnt Personalberater Bernhard Keller aus Wilhelmshaven: "Oft werden die Zeitspannen nicht mit Jahres- und Monatsangaben aufgelistet, sondern lediglich die Jahreszahlen angeführt. Die meisten denken, dass sich Unterbrechungen dann nicht mehr so leicht nachvollziehen lassen."

Füllen Sie stattdessen längere Beschäftigungspausen durch Angaben von Weiterbildungsmaßnahmen oder führen Sie freiberufliche Tätigkeiten an — allerdings haben diese nur dann Bestand, wenn sie auch belegbar sind. Die Vorlage von Segelscheinen oder ähnlichen Zertifikaten über Aktivitäten, denen Sie in Ihrer Freizeit nachgegangen sind, bringen Ihnen keine Pluspunkte in der Kandidatenwertung. "Versichern Sie lieber glaubhaft, Ihre Auszeit für den Aufbau des eigenen Hausstandes genutzt zu haben", rät Bernhard Keller.

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