Erste Hilfe: So verhalten Sie sich bei blutenden Wunden

Erste Hilfe bei Verletzungen
Bei Bissen Wunde auswaschen und verbinden, dann impfen lassen

Sie haben sich verletzt? Sie wollen Ihrer Liebsten Erste Hilfe leisten? So geht's

Bisse: Wenn Bello zugeschnappt hat, tut's nicht nur weh. "Die Wunde ist immer auch mit Erregern infiziert", sagt Dr. Klaus Schäfer vom Landesverband für Allgemeinärzte aus Hamburg. Verletzung mit Wasser ausspülen, verbinden und dann ab zum Arzt! Größte Gefahr: Tollwut. Sie müssen noch am selben Tag eine Impfung bekommen.

Schnitte: Ein Messer verursacht in den meisten Fällen glatte Wundränder, die stark bluten. Wenn das Blut pulsiert, wurde ein arterielles Gefäß getroffen. Schäfer: "Bedecken Sie die Wunde immer mit einem sterilen Druckverband und lassen Sie sich verarzten." Wenn die Wunde klafft, muss sie genäht werden. Vorsicht! Wurde mit dem Messer zuvor Holz oder Fleisch geschnitten, kleben Erreger an der Klinge – Sie müssen sich impfen lassen.

Schürfwunden: Unbedingt mit Wasser auswaschen und mit einem Antiseptikum desinfizieren (zum Beispiel mit Jodtinktur aus der Apotheke). Anschließend verbinden Sie die Verletzung mit einem nicht klebenden Wundverband. Achtung! "Hat sich Schmutz in der Wunde festgesetzt, sollte sie von einem Arzt gereinigt werden", sagt der Mediziner. Sand bedeutet Tetanusgefahr, darüber hinaus könne auch so genannte Schmutztätowierungen unter der Haut zurückbleiben.

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