Warteschlange: So vermeiden Sie Staus

Wer sich durch den Stau kämpft, kommt oft schneller ans Ziel
Wer sich durch den Stau kämpft, statt auf Umleitungen auszuweichen, kommt schneller an sein Ziel

Wenn Sie keine Lust haben unnötig Zeit auf der Autobahn zu verbringen, dann befolgen Sie diese Tricks, um den Stau zu vermeiden

1. Nachtfahrten: "Die größten Chancen auf freie Bahn haben Sie dienstags und mittwochs ab drei Uhr nachts", weiß Otto Saalmann vom ADAC (München). Starten Sie möglichst nicht, wenn alle losfahren: zu Ferienbeginn, an den Wochenenden und an Feiertagen.

2. Staumeldungen: Verfolgen Sie vor der Fahrt die Verkehrslage per Radio oder Telefon. Die bundesweite ADAC-Stau-Nummer lautet 2 24 11. Die neueren Navigationssysteme liefern aktuelle Staumeldungen, schlagen Alternativrouten vor.

3. Sitzfleisch: Fahren Sie bei Staulängen unter zehn Kilometer nicht von der Autobahn ab! Wer sich durch den Stau kämpft, statt auf Umleitungen auszuweichen, kommt schneller an sein Ziel. Das haben Verkehrsforscher an den Universitäten Bonn und Duisburg-Essen herausgefunden.

4. Notfallplan: "Denken Sie besser schon vor der Fahrt über Ausweichrouten nach", rät Experte Saalmann. Gut sind Bundesstraßen, schlecht sind Routen, die durch viele Orte führen.

5. Schleichwege: Sie halten die Warterei nicht mehr aus, und zudem drückt die Blase? Nutzen Sie Raststätten und Parkplätze, um langsam zu überholen. Aber nicht erwischen lassen! Die illegale Abkürzung kostet Sie 100 Euro und bringt drei Punkte. Wenn Sie über den Standstreifen abkürzen, müssen Sie mit 50 Euro Geldstrafe und drei Punkten rechnen.

Mit diesen Mini-TVs vergeht jeder Stau wie im Fluge. Ein Drittel der Frauen ist während eines Staus zum Flirten aufgelegt.

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