Lauf-Argumente: So werden Sie kräftiger und belastbarer

Auf unebenem Untergrund werden Ihre Muskeln mehr beansprucht
Durch Abwärtslaufen lernt das Nervensystem, Aufprallimpulse besser zu verteilen

Diese Punkte werden Sie überzeugen. Trailrunning kräftigt Ihre Muskeln und verbessert Ihre Schnelligkeit

1. Kraft für die Unterschenkel
Jedesmal wenn der Fuß im tiefen Sand oder Matsch keinen Halt findet, wird die Fuß- und Wadenmuskulatur belastet; dies wiederum kräftigt diese Muskelgruppe.

2. Kraft für die Oberschenkel
Bergauflaufen bringt Kraft für die Oberschenkelmuskulatur. Speziell der vordere Oberschenkelmuskel, aber auch Gesäß- und Wadenmuskeln werden gestärkt.

3. Belastungsverträglichkeit steigern
Auch das stauchende Abwärtslaufen kann hilfreich sein. Untersuchungen haben nachgewiesen, dass sich die Muskelzellen an solche Bergabbelastungen erinnern können. Und das Nervensystem lernt, die Aufprallimpulse effizienter zu verteilen. Es aktiviert bei einer wiederholten Bergabbelastung eine größere Anzahl von Muskelzellen, die sich der Belastung entgegenstellen. Bergablaufen will also gelernt sein. Je öfter Sie es machen, desto problemloser ist es für die Muskeln und desto weniger Muskelkater haben Sie anschließend.

4. Schnelligkeit verbessern
Trails provozieren einen permanenten Tempowechsel. Das Lauftempo muss immer wieder neu den Boden- und Profilbedingungen angepasst werden. Da gibt es selten die Möglichkeit, ein gleichmäßiges Tempo anzuschlagen. Dies schult vor allem die schnell-kontrahierenden Muskelfasern, denn sie sind es, die auf einen Wechsel im Lauftempo reagieren. Und je besser die schnell-kontrahierende Muskulatur trainiert ist, desto schneller können Sie wiederum rennen.

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