Arbeitsverhalten: So werden Sie teamfähig

So werden Sie teamfähig
In der Gruppe sind Respekt und Toleranz ebenso wichtig wie Empathie

Einzelkämpfer sind out. Die Zukunft gehört eingespielten Teams. Wir sagen Ihnen die Dos und Don'ts eines guten Mannschaftsspielers

Heutzutage werden Sie keine Stellenanzeige mehr finden, die nicht folgende Charaktereigenschaft von ihren Bewerbern fordert: Teamfähigkeit. Ob im Büro, auf der Baustelle oder Einzelhandel – in allen Bereichen müssen sich Menschen anderen anpassen und mit ihnen zusammen eine Einheit bilden.

Dabei muss jeder für sich selbst verstehen, dass jedes Gruppenmitglied verschiedene, gleichermaßen wichtige Rollen eingeht. Wer nicht mit Respekt, Toleranz und Empathie an die Sache geht, hat verloren. Damit Sie nicht zum Einzelkämpfer werden, sollten Sie sich die Dos und Don'ts für Teamplayer bewusst machen. So halten Sie die Gruppe zusammen:

Die Rollen verteilen:
Wer ein guter Teamarbeiter werden möchte, muss das Arbeitsverhalten zu seinen Kollegen neu definieren. Dabei muss ein Missverständnis schnell aus dem Weg geräumt werden: Teamarbeit bedeutet schrankenlose Gleichheit. Bevor eine Struktur festgelegt wird, müssen die Stärken und Schwächen der einzelnen Gruppenmitglieder festgehalten werden. Nur so lässt sich die höchstmögliche Effektivität erzielen. Ein funk­tionierendes Team sollte deshalb im Idealfall folgende Charaktere vereinen:

  • den Teamleiter
  • den Koordinator
  • Kreative Köpfe
  • den Kritischen
  • den Macher
  • und den Schlichter

Das Ziel fixieren:
Die Rollen sind verteilt. Jetzt muss geklärt werden, wohin das Team eigentlich will. Worauf arbeitet die Gruppe hin, welches Ziel steht im Vordergrund? Wenn sich ein Team kein konkretes Ziel setzt, kommt schnell Demotivation auf. Machen Sie sich am besten eine Checkliste, auf der Sie kurz zeitlich Ihre Zieletappen auflisten. So weiß jeder, seine Fähigkeiten und Kompetenzen genau einzusetzen und sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Denn im Team gibt es niemanden, der bestimmt, was die anderen machen. Jeder steht für sein eigenes Aufgabengebiet. Halten Sie sich also immer wieder vor Augen, was Sie in welchem Zeitabstand schon erreicht haben.

Schrittweise vorgehen:
Sobald das Ziel klar ist, kann sich jedes Gruppenmitglied auf seinem Gebiet einbringen. Am besten ist sich den Arbeitslauf in kleinste Bereiche einzuteilen. So kann sich die Gruppe nach jedem erarbeiteten Punkt zusammensetzen, um den Fortschritt zu besprechen. Dies führt immer wieder zu Motivation, da jeder einzelne Teamplayer sieht, was er geleistet hat.

Den Fortgang prüfen:
Während der Arbeit sollten Sie sich immer wieder zu einem kleinen Meeting zusammensetzen. Durch die Berichterstattung können Probleme und Schwachstellen ausgebessert werden. Alle können sich dabei gegenseitig helfen. Bei dem Fortgang ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen Planung und Umsetzung immer wieder zu prüfen. Die anderen können sich so an der Umsetzung beteiligen. Planen Sie nicht zu lange und immer wieder alles durch, sondern setzen Sie sich schnell an die praktische Umsetzung.

Mit Kritik umgehen:
Wer den anderen nicht hilft, sondern sich nur auf sich selbst konzentriert, schadet dem gemeinsamen Ziel. Im Klartext heißt das: Sie müssen lernen, Kritik zu üben und auch anzunehmen. Wenn Sie Kritik an anderen äußern, sollten Sie auf Ihre Formulierung achten: "Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden," klingt besser als "Das hast du schlecht gemacht."

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