Trekking-Tipps: So wird der Rucksack nicht zur Last

Easy Trekking: je leichter das Gepäck, desto schöner das Wandern

Woran Sie den für Sie passenden Rucksack erkennen, und wie er auf Ihrer Wandertour nicht zur Tortur wird

Beladen Achwere Gegenstände (Gaskocher, Bücher, Wasser- oder Benzinflaschen) so packen, dass sie am Rücken eng anliegen. Dann ist die Last optimal verteilt. Mittelschweres wie Zelt oder Schlafsack passen ins Bodenfach. Im Deckelfach sind die Dinge, die Sie häufig brauchen (Sonnenbrille, GPS), leichter zu erreichen. Oftmals hat auch der Hüftgurt eine kleine Tasche, dort können Sie zum Beispiel Geld verstauen.

Kaufen Tipp: 10 Minuten zur Probe tragen. Um den Ernstfall zu üben, mit Gewichtpacks beladen (gibt’s im Laden). 30-Liter-Säcke sind für 1-Tages-Touren okay, 50 Liter für längere Trips. "Modelle mit biegsamen Alu-Streben sind top", sagt Boris Gnielka vom Magazin "Outdoor". "Die können Sie rausnehmen und auf Ihre Rückenform zurechtbiegen." Vorteilhaft: ein durch kräftiges Nylon (Polyamid) oder doppel-tes Material verstärkter Boden.

Umschnallen Lockern Sie vorher alle Riemen. Danach setzen Sie den Rucksack auf und schließen als Erstes den Hüftgurt. "Der muss so positioniert sein, dass er mittig über dem Beckenknochen verläuft", erklärt Gnielka. Nachdem Sie auch die Schulterriemen angezogen haben, zurren Sie schließlich die Lastkontrollriemen fest. Die sitzen hinter dem Kopf, setzen unter dem Deckelfach an und verlaufen auf den Schulterriemen.

Wandern Auf Touren lockern Sie etwa alle 60 bis 120 Minuten die Riemen, legen den Rucksack ab. Nach einer kurzen Pause können Sie ihn dann wieder aufsetzen und die Riemen exakt justieren. "Dadurch minimieren Sie das Risiko, sich den Nacken zu verspannen", sagt der Experte. Oder Sie nehmen das Gewicht auf die Hüften, entlasten so Ihre Schultern: Lastkontrollriemen anziehen und Schulterriemen lockern.

In dieser Mediashow finden Sie die besten Rücksäcke für jede Gelegenheit.

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