Korrektur- und Sonnenbrille in einer Fassung: So funktionieren selbsttönende Brillengläser

Brille Matsuda M2004 mit selbsttönenden Gläsern von Transitions
Korrektur- und Sonnenbrille in einer Fassung: selbsttönende Brillengläser machen es möglich

Die neueste Generation selbsttönender Brillengläser verspricht schnelle, fließende und optisch hochwertige Übergänge von Korrektur- zur Sonnenbrille und zurück. Ein Praxis-Check

    Brillenträger kennen das: Bei unbeständigem Wetter wechselt man ständig zwischen Korrektur- und Sonnenbrille hin und her. Das ist verdammt lästig und wirkt extrem unlocker. Selbsttönende Brillengläser sind da eine enorm entspannende, coole Alternative, die die Mitnahme eines zweiten Etuis überflüssig macht.

    Selbsttönend bedeutet, dass die Gläser auf UV-Licht reagieren. Bei Sonnenschein tönt sich die  Korrektionsbrille ein, die Gläser werden dunkler. Schiebt sich eine dunkle Wolke vor die Sonne oder betritt man beim Stadtbummel ein Geschäft, lässt die Tönung wieder nach. Man hat quasi eine 2-in-1-Brille.

    Zu der modernsten Generation selbsttönender Brillengläser gehören die Gläser von Marktführer Transitions. Die patentierten Gläser sind mit selbsttönenden Pigmenten ausgestattet und können sich je nach Wunsch in braun, grau und neuerdings auch einem schönen graphitgrün tönen. Sie absorbieren 100 % der UVA und UVB Strahlen, werden in Innenräumen und nachts vollkommen klar und lassen sich mit allen Sehkorrekturen und fast allen Fassungen kombinieren. Hört sich vielversprechend an, doch wie verhalten sich selbsttönende Korrekturbrillengläser im Alltag?

    Praxischeck Wir unterziehen selbsttönenden Brillengläsern von Transitions einem Praxistest: Die Brille ist mit Gleitsichtgläsern und braun tönenden Pigmenten ausgestattet. Zum ersten Mal trug unsere Testerin die Brille beim Fahrradfahren an einem Tag, an dem sich Sonne und Wolken abwechselten. „Ich habe den Wandel von einer normalen, klaren Korrekturbrille zur Sonnenbrille gar nicht mitbekommen. Erst als ich an einer Ampel wartete, sah ich im Spiegelbild eines Schaufensters, dass ich mittlerweile eine Sonnenbrille trage. Meine Befürchtung, durch den Wechsel irritiert zu werden, hat sich in Luft aufgelöst, im Gegenteil. Auch an den nächsten Tagen machte ich die Erfahrung, dass die Brille sich zwar zügig anpasst, der Übergang aber so fließend ist, dass man ihn kaum mitbekommt.“
    Beim Shopping bei prallem Sonnenschein braucht die Brille schon bis zu 1 Minute, bis sie beim abrupten Wechsel in ein dunkleres Geschäft die Umstellung bewältigt. Aber da das Entfärben sehr schnell einsetzt, kommt kein ‚ich tappe im Dunklen‘-Gefühl auf. Super ist die Brille beim Lesen im Freien. Durch die getönten Gläser blendet das reflektierende Licht auf den weißen Buchseiten nicht so stark wie durch eine normale Lesebrille – das ist top für alle, die gern im Strandkorb oder im Straßencafé lesen. Praxistest bestanden!

    Die Kosten für selbsttönende Brillengläser liegen bei 120 € aufwärts, abhängig von den speziellen Bedürfnissen des Brillenträgers.

     

     

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