Bloß keine Milch: Sodbrennen

Sodbrennen spüren Sie häufig auch in der Brust

Vier Methoden, den Brand zu löschen

Ursachen
Verdauungssäfte, die in die Speiseröhre zurückfließen, enthalten Salzsäure, die das schutzlose Gewebe angreift. Schuld ist meist eine Funktionsstörung des Schließmuskels zwischen Speiseröhre und Magen oder zu großer Druck auf den Magen. (Zum Beispiel durch Übergewicht, engsitzende Kleidung.)

Vorbeugung
• Den Bauch nicht vollschlagen.
Wer zu schnell zuviel isst, überlastet den Magen, die Verdauungssäfte werden in die Speiseröhre gedrückt. Bestimmte Speisen übersäuern den Magen, was ebenfalls zu Sodbrennen führt. Vorsicht bei koffeinhaltigen Getränken, Alkohol, Süßem, Schokolade, geräucherten und fetthaltigen Lebensmitteln.
• Hosenträger statt Gürtel.
Alles, was den Magen zusammendrückt, kann Sodbrennen auslösen. Das gilt für einen Bierbauch genauso wie für zu enge Hosen. Auch beim Bücken sollte man besser in die Knie gehen, statt den Oberkörper vorzubeugen. Das schont nicht nur den Rücken, sondern schützt auch vor aufsteigendem Magensaft.

Selbsthilfe
• Nicht hinlegen.
Auch wenn Sie sich elend fühlen: Im Liegen arbeitet die Schwerkraft gegen Sie, noch mehr Magensäure gelangt in die Speiseröhre (noch am wenigsten, wenn Sie sich auf die Seite legen). Deshalb: Bei Sodbrennen aufrecht bleiben!
• Milch schadet mehr.
Den Tipp, bei Sodbrennen ein Glas Milch zu trinken, sollten Sie ganz schnell vergessen. Zwar beruhigt sie beim Runterlaufen die Speiseröhre, doch den Magen regt sie zu vermehrter Säureproduktion an. Besser als Milch wirken Kartoffeln, Haselnüsse, Basilikum oder ein Stück trockenes Weißbrot (alle müssen langsam und gründlich gekaut und mit viel Speichel geschluckt werden).

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