UV-Licht-Überdosis: Sonnenbrand

Was schützt vor Sonnenbrand?

Vier kühlende Strategien

Vorbeugung:

  • Schutzregeln: 30 Minuten, bevor Sie nach draußen gehen, eine gute Sonnencreme auftragen, Lippen, Hände, Ohren und Nacken nicht vergessen. Die Sonne ist zwischen 11 und 16 Uhr am gefährlichsten. Aber auch bei bedecktem Himmel kann man sich einen Sonnenbrand einfangen, weil die UV-Strahlen die Wolkendecke durchdringen. Besonders vorsichtig muß man sein, wenn der letzte Sonnenbrand noch nicht allzulange zurückliegt: Die oberste Hautschicht hat sich abgeschält, die darunterliegende ist doppelt so empfindlich. Erst nach drei bis sechs Monaten hat sich die Haut völlig von der letzten Überdosis erholt.

Selbsthilfe

  • Coole Kompressen: Kühlung verschafft Linderung. Einfach einen Waschlappen in kaltes Wasser tauchen, auflegen und erneuern, sobald er warm wird. Auch Magermilch (eine Tasse mit vier Tassen Wasser mischen, ein paar Eiswürfel zugeben) bekämpft den Juckreiz, lindert die Rötung und vermindert die Schwellungen.
  • Ab in die Wanne: Gute Alternative, besonders bei großflächigem Sonnenbrand: ein kaltes Bad mit einer Tasse Essig oder Hafermehl. Nur sanft abtrocknen, nicht rubbeln. Geheimtip: Einige Päckchen Backpulver ins Wasser streuen, nach dem Bad nicht abtrocknen, sondern die Lösung auf der Haut trocknen lassen.
  • Hilfe aus dem Kühlschrank: Auch Nahrungsmittel können als kühlende Soforthilfe gegen Entzündung und Schmerzen eingesetzt werden: fein geschnittene Gurken- oder Kartoffelscheiben, Naturjoghurt oder eine Paste aus Stärkemehl und Wasser. Bei verbrannten Augenlidern einen Teebeutel (Schwarztee) mit kaltem Wasser vollsaugen lassen und auflegen.
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