Gleitmittel: Speichel

Am 6. Juli 2011 ist der Tag des Kusses

Speichel macht die Nahrung schlüpfrig, damit sie in den Magen rutscht. Nebenbei beseitigt Speichel auch Keime und bremst die Entstehung von Mundgeruch und Karies

Woraus besteht Speichel? Zu 99 Prozent aus Wasser, dazu kommen das Enzym Amylase, das Stärke in Zuckermoleküle spaltet, und ein Keimkiller namens Lysozym.

Wie viel Speichel ist normal? Im Schnitt 1,5 Liter pro Tag. Wer viel isst, produziert mehr.

 

Komm, küss' mich
Er bestand auf einem Speicheltest

Wann läuft etwas schief? „Wer viel und häufig Karies hat, produziert vermutlich zu wenig Speichel“, sagt Dr. Wolfgang Richter, Zahnarzt in Düsseldorf. Zu viel Speichel kann eine Nebenwirkung von Medikamenten oder ein Hinweis auf ein Magenproblem sein.

Was kann ich dagegen tun? Wer ständig mit trockenem Mund herumläuft, sollte zuckerfreie Bonbons lutschen oder Kaugummi kauen – das regt die Speichelbildung an. „Bei zu starker Speichelbildung kann unter Umständen ein psychologisches Training helfen“, sagt Hautarzt Frank-Matthias Schaart.

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