Faszinierende Stuntwelt: Sport alleine reicht nicht

Stuntfighter bei der Arbeit
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Wer Stuntfighter werden will, muss nicht nur sportlich sein. Auch schauspielerisches Talent ist wichtig

Sport alleine reicht nicht
Ähnlich wie Marko ging es auch Matthias Ludwig. Der 24-Jährige ist Stuntfighter mit dem Spezialgebiet Akrobatik. Als Teenager war der 24-Jährige in asiatische Kampffilme vernarrt und wollte ständig Szenen nachstellen. Er ließ sich in Hamburg zum Stuntfighter ausbilden. Dort lernte er, effektvoll zu kämpfen. Denn beim Showkampf muss alles sitzen: der Gesichtsausdruck, die Körperbeherrschung, die Choreographie. Auch mit Waffen wie Schwert, Degen, Lanze oder Säbel lernen die Stuntfighter umzugehen. Das ist wichtig für beispielsweise Mottoshows, in denen sie als Piraten, Samurai oder Sciene-Fiction-Krieger mit entsprechender Ausrüstung auftreten.

Trainiert und beweglich zu sein ist für Stunts zwar wichtig, aber oft gehört noch mehr dazu. "Wer Stuntman werden will, braucht einen gesunden Lebenswandel", sagt Marko. "In der Saison stehe ich jeden Tag auf der Bühne, da muss man fit und ausgeschlafen sein." Doch wie ein echter Held muss auch ein Stuntman mutig sein. Im Berufsalltag heißt das: "Es muss einem Spaß machen, an körperliche Grenzen zu gehen", sagt Marko.

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