Blitzschnell in Deckung: Sport bei Gewitter

Laufen bei Gewitter? Rein in den nächsten Wald
Sport bei Gewitter kann gefährlich für Sie werden

Sie sporteln gerade durch die Pampa, als Petrus es kräftig krachen lässt. Aber ist Sport bei Gewitter nicht gefährlich? Ob Sie jetzt die Beine unter die Arme nehmen sollten, sagen wir hier

„Wenn Sie den ersten Donner hören, haben Sie eine Viertelstunde, bis das Gewitter da ist“, sagt Andreas Neuen, Meteorologe bei Meteo Media. Nutzen Sie die Zeit!

Laufen: Bloß nicht querfeldein – auf weiter Flur sind Sie der höchste Bezugspunkt und werden schnell zum Blitzableiter. Besser: rein in den nächsten Wald.

Segeln: Ab in die Kajüte. Auf Deck ist der hohe Mast extrem blitzgefährdet, kann nach dem Einschlag umstürzen. Die Deckumrandung leitet Elektrizität tödlich gut.

Surfen: Runter vom Brett. „Das Windsurfing-Segel ist aus Aluminium. Wenn da der Blitz einschlägt, ist es mit dem Surfen ein für alle Mal vorbei“, so der Experte. Bei ersten Zeichen von Gewitter darum unbedingt Richtung Küste surfen oder notfalls schwimmen.

Rudern: Sofort an Land und Finger weg von Alu-Paddeln – die können bei einer Blitzattacke tödlich wirken! Am Ufer flach auf den Boden legen, eventuell vorher einen Blitzableiter bauen: „Das Paddel senkrecht in den Boden stecken, dann auf jeden Fall 30 Meter Sicherheitsabstand halten.“

Radfahren: Allerspätestens, wenn’s richtig kracht: runter vom Fahrrad! „Trotz Gummireifen als Bodenkontakt ist man durch den Metallrahmen gefährdet“, warnt Neuen. Durch die Wucht eines einschlagenden Blitzes drohen Ihnen dabei starke Verletzungen.

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