Bewegung gegen Angstgefühle: Sport hilft chronisch Kranken

Sport lässt chronisch Kranke weniger sorgen
Sport mindert die Angstgefühle chronisch kranker Menschen

Körperliche Bewegung mindert offenbar die Ängste von chronisch Kranken

Sport kann auch Menschen helfen, die unter chronischen Krankheiten leiden – vorausgesetzt sie sind in der Lage sich regelmäßig zu bewegen, so eine US-Studie. Danach hilft körperliche Bewegung den Betroffenen, sich nicht allzu sehr um ihren Gesundheitszustand zu sorgen, weshalb sie sich besser zu fühlen als kranke Nicht-Sportler.

Schon eine halbe Stunde Training täglich könne das allgemeine Wohlbefinden steigern, so die Studienautoren im Fachmagazin Archives of Internal Medicine. Demnach hätten sich die Angstgefühle um durchschnittlich 20 Prozent vermindert. Dabei sei es egal, ob die Betroffenen an Krebs, Herzkrankheiten, Depressionen oder an der Schmerzerkrankung Fibromyalgie litten. "Wir fanden heraus, dass sich Sport bei fast jeder Krankheit und jedem Menschen positiv auf das Wohlbefinden auswirkt", so Pat O'Connor von der Universität von Georgia.

Einzige Ausnahme: Bei Multiple Sklerose wirke sich Sport in keinerlei Hinsicht auf die Angstgefühle der Erkrankten aus. Die Forscher hatten in einer Meta-Studie 40 Studien mit insgesamt rund 3000 Probanden analysiert.

Sponsored SectionAnzeige