Minus 10 Kilogramm: Sport, Sport und nochmal Sport

Florian speckte 10 Kilo in 3 Monaten ab
Florian speckte 10 Kilo in 3 Monaten ab

Sport hat unser Leser eigentlich schon immer gemacht. Trotzdem bildeten sich irgendwann Speckröllchen. Mit diesen Kniffen hat er sie besiegt

  1. Bequemlichkeit ablegen Nicht einmal seine Verlobte konnte Florian zum Abspecken motivieren. Erst ein Body-Mass-Index von 28 (Übergewicht) änderte das. Da er schon sportlich war, musste er seine täglichen Routinen mit Extra-Bewegung würzen. Also ersetzte er jede bequeme Möglichkeit durch eine unbequeme Alternative, fuhr etwa statt mit dem Auto per Rad zur Arbeit.
  2. Plan ignorieren Fester Trainingsplan? Daran war für Florian nicht zu denken. „Schließlich ist man schon im Job an so vieles gebunden.“ Also tat er nur das, wonach ihm der Sinn stand und was sein Körper gerade brauchte. Anstatt sich die Stimmung durch Outdoor-Sport bei Mistwetter zu vermiesen, blieb er lieber im Trocknen, machte ein Workout, getreu seinem Motto: Ein Plan raubt einem nur die Lust.
  3. Umgebung nutzen Mit Hantel und Theraband verfügte Florian nur über eine übersichtliche Zahl an Fitness-Geräten. Um regelmäßig ins Studio zu gehen, fehlte ihm die Zeit. Also suchte er in seiner Umgebung nach Sport-Equipment. „Der Sessel im Wohnzimmer etwa ist prima für negative Liegestütze.“ Aber auch im Büro gibt’s Möglichkeiten. Ein Beispiel: Für Dips Füße auf den Schreibtisch, Beine strecken, Hände auf die Armlehnen und langsam die Ellenbogen beugen – bis der Chef kommt.
  4. Pausen auslassen Florian ging einmal in der Woche zum Boxtraining. Um es zu intensivieren, machte er keine Trinkpausen, sondern powerte durch. „Statt mich auszuruhen, nahm ich mir ein Seil und sprang, machte Sit-ups oder Liegestütze.“ Die Extra-Einheiten summierten sich bald auf 250 Wiederholungen.
  5. Letzter sein Als Fußball-Torwart bewegt sich Florian meist nur zwischen seinen Pfosten. Um dennoch ins Schwitzen zu kommen, machte er nach dem Training oder in den Pausen Sprints. "Während der Rest meiner Mannschaft schon unter der Dusche stand, war ich immer noch auf dem Platz."
  6. Verbrauch schätzen In nur 3 Monaten war die Plautze weg, ganz ohne Kalorienzählen. Florian achtete lediglich ganz grob darauf, dass er durch seine Kniffe im Alltag mehr verbrauchte, als er zu sich nahm. "Sich immer nur einzuschränken, ist in meinen Augen sinnlos." Das Einzige, worauf er verzichtet, ist Alkohol.
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